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Position gegen China

Japan liefert Rüstungsgüter nach Indonesien

Japan und Indonesien haben am Dienstag ein Abkommen unterzeichnet, dass den Export von japanischen Rüstungsgütern in das südostasiatische Land ermöglicht.

Damit wollen beide Länder ihre Zusammenarbeit stärken, um Chinas Position zu schwächen.

Japan und Indonesien sehen Chinas Verhalten mit Besorgnis

Japan ist beunruhigt über das wiederholte Eindringen chinesischer Küstenwachschiffe in japanische Hoheitsgewässer um die Senkaku-Inseln im Ostchinesischen Meer.

Indonesien sieht sich unterdessen mit Spannungen in seiner ausschließlichen Wirtschaftszone in den Gewässern nördlich der Natuna-Inseln mit China konfrontiert, wo chinesische Fischerboote, begleitet von Schiffen der chinesischen Küstenwache, angeblich illegalen Fischfang betreiben.

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Das Abkommen über die Lieferung von Rüstungsgütern und Technologie wurde nach einem Treffen zwischen beiden Außen- und Verteidigungsminister der beiden Länder getroffen.

Premierminister Yoshihide Suga sagte, er hoffe, dass der geplante Pakt die Grundlage für die weitere sicherheitspolitische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern sein werde, als er sich im Vorfeld des Treffens mit dem indonesischen Außenminister Retno Marsudi und Verteidigungsminister Prabowo Subianto traf.

Abstimmen bei Reaktionen auf die Situation in Myanmar

Wie das japanische Außenministerium mitteilte, haben beide Länder auch vereinbart, sich in Bezug auf Myanmar eng abzustimmen.

Suga verurteilte aufs Schärfste die Anwendung von Gewalt durch die Sicherheitskräfte Myanmars gegen friedliche Demonstranten, was zu massiven Opfern und Verletzungen führte, so das Ministerium.

Suga besuchte Indonesien im vergangenen Oktober, nachdem er im Monat zuvor sein Amt angetreten hatte. Er vereinbarte dann mit Präsident Joko Widodo, die Verhandlungen über das Verteidigungsabkommen zu intensivieren. Die Verhandlungen wurden 2015 aufgenommen.

Japan hat bereits ähnliche Abkommen mit Australien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Malaysia, den Philippinen und den Vereinigten Staaten unterzeichnet. Ein Abkommen mit Vietnam soll bald folgen.

Nach Nordkoreas Start von zwei ballistischen Raketen am Donnerstag werden sich die japanischen und indonesischen Minister wahrscheinlich auch über die Wichtigkeit der strikten Umsetzung von UN-Resolutionen einig sein, die Pjöngjang das Testen von ballistischen Raketen und Nukleartechnologien verbieten, so die Beamten.

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