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Japan ordert Diplomat in Südkorea nach unangemessener Bemerkung zurück

Japans Beziehung zu Südkorea bleibt weiterhin angespannt und beide Länder bemühen sich, das Verhältnis zu verbessern. Aus dem Grund wurde jetzt ein japanischer Diplomat in Südkorea nach unangemessenen Aussagen nach Hause beordert.

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Hirohisa Soma war bisher Japans Diplomat Nr. 2 in Südkorea und seit Juli 2019 war er der Deputy Chief of Mission der Botschaft in Seoul. Vor einigen Wochen sorgte er mit einer abfälligen Bemerkung über den südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in für Empörung.

Diplomat löste Empörung aus

Laut einem Bericht des südkoreanischen Senders JTBC soll Soma mit Juli einem Reporter gesagt haben, dass Moons diplomatische Bemühungen in Bezug auf die bilateralen Beziehungen mit Japan dem Masturbieren gleichkämen.

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Das südkoreanische Außenministerium protestierte bei Japan wegen des Vorfalls und fordert, deutliche Schritte zu unternehmen, um so etwas in der Zukunft zu verhindern. Moon wollte zu den Olympischen Spielen in Japan und seinen Amtskollegen Yoshihide Suga besuchen.

Abzug kommt ziemlich spät

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Nach dem Vorfall sagte er aber sein Vorhaben ab. Stattdessen kam es nur zu einem Treffen zwischen den Außenministern, das aufgrund der Situation angespannt verlief und keine wirklichen Fortschritte brachte.

Nach Angaben der japanischen Botschaft hatte der japanische Botschafter in Südkorea, Koichi Aiboshi, Soma für seine unangemessene Bemerkung gerügt. Erst jetzt entschied das japanische Außenministerium, den Stellvertreter nach Hause zu schicken, was einige für eine sehr späte Reaktion halten. Ob der Vorfall noch weiter Konsequenzen für Soma haben wird, ist noch nicht bekannt.

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