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Wirtschaftspaket soll im Oktober kommen

Japan plant Maßnahmen, um den Anstieg der Strompreise zu bremsen

Japan plant Maßnahmen gegen die steigenden Strompreise in dem umfassenden Wirtschaftspaket, das im nächsten Monat geschnürt werden soll.

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Premierminister Fumio Kishida wies die Minister am Freitag an, Vorschläge zu unterbreiten, die in dem Paket im Oktober mit aufgenommen werden sollen. Ein Maßnahmenpaket wurde bereits vorgestellt.

Reaktion auf die steigenden Strompreise der Verbraucher

„Indem wir nahtlos auf die sich verändernde Wirtschaftslage, einschließlich der steigenden Verbraucherpreise, reagieren, werden wir mit unserem neuen Kapitalismus vorankommen“, so der japanische Premierminister der Kabinettssitzung.

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Kishida versprach bei seinem Amtsantrag im vergangenen Jahr, dass er sich für einen neuen Kapitalismus einsetzen will, was der Mittelschicht mehr Wohlstand bringen soll. Bisher gab es aber keine konkreten Maßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen.

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Die Strompreise in Japan sind im vergangenen Jahr um bis zu 30 Prozent gestiegen. Wegen der russischen Invasion der Ukraine steigt der Preis mittlerweile immer weiter und schneller an. Laut des japanischen Premierministers wird mit einem Preisanstieg von bis zu 30 Prozent im nächsten Frühjahr gerechnet.

Das Wirtschaftspaket, das im nächsten Monat geschnürt werden soll, soll auf der angekündigten außerordentlichen Sitzung des Parlaments umfassend erklärt werden.

Maßnahmenpaket wird umfangreich

Beobachter erwarten, dass das Paket spezifische Maßnahmen, einschließlich der Maßnahmen für die Senkung der Strompreise enthalten wird. Finanziert werden soll das Paket durch einen Nachtragshaushalt.

Eine ebenfalls im Paket enthaltene Maßnahme soll dazu beitragen, den Konsum ausländischer Touristen anzukurbeln, da die Einreisebeschränkungen ab dem 11. Oktober gelockert werden sollen.

Angesichts des schwachen Yen will die japanische Regierung den Konsum von Touristen aus dem Ausland auf über 5 Billionen Yen steigern, also sogar über dem Niveau von 2019.

Darüber hinaus ist geplant, das derzeitige Dienstalter zu überprüfen und die Umschulung von Arbeitnehmern zu unterstützen, damit sie zunehmend Arbeit in der digitalen Industrie finden können.

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