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Reisen innerhalb einer Präfektur

Japan prüft die Wiederaufnahme der Reisesubvention

In Japan gibt es erste Überlegungen, dass die Reisesubvention „Go To Travel“ nach der Aufhebung des Ausnahmezustands für einige Teile des Landes wieder aufgenommen werden soll.

Das Land plant den Ausnahmezustand für einige Präfekturen, bis auf die Metropolregion Tokyo, bereits in wenigen Tagen aufzuheben.

Reisesubvention für Reisen innerhalb einer Präfektur

Japans Tourismusminister Kazuyoshi Akaba sagte während einer Sitzung des Parlaments, dass die Regierung prüfen wird, ob und inwieweit die Reisesubvention wieder aufgenommen werden kann.

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„Es ist keine Alles-oder-Nichts-, Schwarz-oder-Weiß-Entscheidung“, so der Minister, der zuvor die Möglichkeit angesprochen hatte, das Subventionsprogramm wieder aufzunehmen, indem nur Reisen innerhalb der jeweiligen Präfekturen erlaubt werden, die relativ niedrige Infektionszahlen haben.

Im  Vorfeld wurde aber bereits darauf hingewiesen, dass einige Teile der Kampagne überarbeitet werden sollten, wie zum Beispiel die Reduzierung des Rabatts und dass die Subvention nur für Reisen unter der Woche genutzt werden sollte.

Subvention für Anstieg der Infektionen ab November verantwortlich gemacht

Die Reisesubvention wurde von Kritikern für den Anstieg der Infektionen mit dem Coronavirus im November verantwortlich gemacht, was die japanische Regierung allerdings abstritt. Eine Studie bestätigte allerdings, dass Reisen die Infektionszahlen in Japan wieder in die Höhe getrieben haben. Die „Go To Travel“-Kampagne wurde im Dezember ausgesetzt, nachdem die Infektionszahlen deutlich angestiegen sind. Ursprünglich war geplant, die Subvention am 11. Januar wieder aufzunehmen.

Mit der Subvention versuchte die japanische Regierung, den von der Pandemie hart getroffenen Tourismus in Japan zu unterstützen und inländische Reisen zu fördern. Das Programm war allerdings bisher nicht so erfolgreich wie erhofft.

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