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Premierminister sieht keine Grundlade für ein Ende

Japan prüft Verlängerung des Ausnahmezustand für den Großraum Tokyo

Eigentlich soll der Ausnahmezustand in Japan am 7. März enden, doch bereits gestern äußerte die Gouverneurin von Tokyo Bedenken und hat sich kurze Zeit später für eine Verlängerung ausgesprochen.

Japans Premierminister Yoshihide Suga hat sich am Mittwoch der Meinung angeschlossen und sagte auf einer Pressekonferenz, dass er erwäge, die Maßnahme um zwei Wochen zu verlängern, da sich die Situation nicht ausreichend verbessert habe.

Gouverneure und Premierminister skeptisch

„Die Pandemie-Maßnahmen befinden sich an einem entscheidenden Wendepunkt“, so Suga. Eine Entscheidung soll nach einem Treffen mit Gesundheitsexperten und den Gouverneuren der betroffenen Präfekturen gefällt werden.

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Die Neuinfektionen steigen in Tokyo wieder langsam an. Japans Hauptstadt meldete am Mittwoch 316 Neuinfektionen, gegenüber 213 in der Vorwoche. Insgesamt hat die Metropole bisher 112.345 Infektionen seit Beginn der Pandemie gezählt.

Bereits im Vorfeld gab es einige Bedenken über die Aufhebung des Ausnahmezustands. Neben Gesundheitsexperten forderten auch einige Mitglieder der Regierungspartei LDP die Verlängerung.

Der Gouverneur von Saitama, Motohiro Ono, sagte gegenüber Reportern, dass eine generelle Aufhebung der Maßnahmen, die derzeit im Rahmen des Ausnahmezustands umgesetzt werden, keine Option ist und fügte hinzu, dass er und seine Amtskollegen sich noch nicht darauf geeinigt hätten, die Regierung um eine Verlängerung zu bitten.

Nur Kanagawa ist für ein Ende des Ausnahmezustands am 7. März

Der Gouverneur von Chiba, Kensaku Morita, äußerte sich ebenfalls besorgt über eine Beendigung der Maßnahmen, während der Gouverneur von Kanagawa, Yuji Kuroiwa, eher für ein Ende der Maßnahme ist.

Der Ausnahmezustand wurde am 7. Januar für die Metropolregion Tokyo ausgerufen und kurze Zeit später auf 11 Präfekturen ausgeweitet. Die Maßnahme wurde um einen Monat verlängert und mittlerweile für einige Präfekturen wieder aufgehoben.

Suga kündigte bereits an, dass er beabsichtigt die Maßnahme für den Großraum Tokyo insgesamt, nicht für die einzelnen Präfekturen, aufheben zu wollen.

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