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Unterstützung bei wichtigen Problemen

Japan sagt Afrika 30 Milliarden US-Dollar zu

Der japanische Premierminister Fumio Kishida hat Afrika für die nächsten drei Jahre 30 Milliarden US-Dollar (ca. 30,1 Milliarden Euro) für die Entwicklung mit dem Schwerpunkt auf Investitionen in das Humankapital zugesagt.

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In seiner Online-Rede auf der internationalen Konferenz für die afrikanische Entwicklung (TICAD) betonte Kishida, dass sein Land gemeinsam mit Afrika wachsen werde und sich damit von China unterscheide. China fördert Infrastrukturprojekte, allerdings wird kritisiert, dass das Land ärmere Länder mit einem großen Schuldenberg belastet.

Japan will die nachhaltige Entwicklung Afrikas fördern

Japan plant in Abstimmung mit einer afrikanischen Entwicklungsbank, Kredite in Höhe von rund 5 Milliarden US-Dollar zu vergeben, um die nachhaltige Entwicklung Afrikas zu fördern und den Schuldenabbau voranzutreiben.

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„Japan strebt danach, ein Partner zu sein, der mit Afrika zusammen wächst. Wir werden mit Afrika zusammenarbeiten, um die Herausforderungen in der Region zu bewältigen“, so Kishida in seiner Rede. „Japan wird seine Initiativen mit typisch japanischen Ansätzen vorantreiben, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht und dazu beitragen, einen widerstandsfähigen Kontinent zu schaffen.“

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Die internationale Konferenz für die afrikanische Entwicklung ist das achte Treffen, an dem afrikanische und japanische Regierungschefs teilnehmen und sich mit einer Reihe wichtiger Fragen befassen, mit denen der Kontinent konfrontiert ist. Das letzte Treffen fand im Jahr 2019 statt.

Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Bewältigung der sich abzeichnenden Nahrungsmittelkrise, die sich durch unterbrochene Getreidelieferungen und steigende Lebensmittelpreise nach der russischen Invasion der Ukraine noch verschärft hat, die Energiesicherheit sowie die Verbesserung der Gesundheitsversorgung angesichts der Pandemie.

Investitionen in grünes Wachstum

Japans Premierminister sagte, dass die auf Regeln basierende, freie und offene internationale Ordnung für den globalen Frieden und Wohlstand aufrechterhalten werden sollte, da er eine Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Japan und Afrika anstrebt.

Um den Kontinent zu unterstützen, wird Japan rund 4 Milliarden US-Dollar investieren, um das grüne Wachstum und die Dekarbonisierung voranzutreiben. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Erhöhung der Nahrungsmittelproduktion.

Zudem will Japan dem Kontinent bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten wie HIV, Malaria und Tuberkulose helfen.

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