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HomeNachrichten aus JapanPolitikJapan schließt sich diplomatischem Boykott der Olympischen Spiele in China an

Auf Kurs der USA

Japan schließt sich diplomatischem Boykott der Olympischen Spiele in China an

Laut mehreren Medienberichten will Japan keine Minister zu den Olympischen Spielen in Peking im nächsten Jahr schicken. Damit schließt sich das Land dem diplomatischen Boykott der USA, wegen der Menschenrechtslage, an.

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Neben den USA haben auch Länder wie Australien, Großbritannien und Kanada bereits angekündigt, keine Diplomaten zu den Spielen schicken zu wollen.

Japans Abwägungen

Premierminister Fumio Kishida sagte, Japan werde nach Abwägung der nationalen Interessen entscheiden, ob es sich dem diplomatischen Boykott anschließt.

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Das Land hat seine Entscheidung offenbar auch vor dem Hintergrund der Unterstützung Pekings für die Austragung der Olympischen Spiele in Tokyo im letzten Sommer trotz der Herausforderungen durch die Coronavirus-Pandemie erwogen.

Deutschland lässt Frage offen

Bisher hatte nur Frankreich angekündigt, Minister zu den Spielen zuschicken, Paris wird die Sommerspiele im Jahr 2024 ausrichten.

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Aus Deutschland gab es noch keine konkreten Signale, auf einer Pressekonferenz wich Bundeskanzler Scholz einer Antwort auf die Frage aus. Laut der neuen Außenministerin Annalena Baerbock will man zusammen mit der EU  über einen Boykott entscheiden.

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