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Bis zum 11. Januar

Japan setzt Reisesubvention vorübergehend aus

Die japanische Regierung hat angekündigt, dass die Reisesubvention „Go To Travel“ vorübergehend ausgesetzt wird.

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Mit der Subvention soll die Tourismusbranche unterstützt werden, die von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie stark getroffen wurde.

Reisesubvention bis 11. Januar ausgesetzt

Die Reisesubvention wird vom 28. Dezember bis zum 11. Januar landesweit ausgesetzt. Laut des japanischen Premierministers kann der Zeitraum allerdings verlängert werden, je nachdem wie sich die Infektionszahlen in Japan entwickeln.

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Seit dem erneuten Anstieg an Infizierten in Japan hatte es von mehreren Seiten Kritik an der Subvention gegeben, da die Regierung an ihr festgehalten hatte, trotz der Tatsache, dass Gesundheitsexperten darauf hinwiesen, dass Reisen die Ausbreitung des Coronavirus im Land beschleunigt.

Auch nachdem mehrmals darauf hingewiesen wurde, dass das Gesundheitssystem in Japan kurz vor dem Kollaps steht, hatte die Regierung von einer Aussetzung abgesehen.

Zwei Städte bisher ausgeschlossen

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Als Reaktion auf einen Anstieg der Infektionszahlen in einigen Regionen wurden bisher Osaka und Sapporo aus der Kampagne ausgeschlossen, Tokyo sollte in den nächsten Tagen folgen.

Zuletzt hatte ein Regierungsgremium dazu aufgefordert, die Reisesubvention komplett einzustellen, eine Forderung, der die Regierung nun also nachkommt.

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