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Zusammenarbeit vereinbart

Japan sichert Moldawien 27 Millionen US-Dollar Hilfe zu

Japans Premierminister Fumio Kishida hat Moldawien am Samstag weitere 27 Millionen US-Dollar (ca. 25,6 Millionen Euro) Hilfe zugesichert und sich dafür bedankt, dass das Land viele Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen hat.

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Bei dem Treffen mit der moldawischen Präsidentin Maia Sandu in Tokyo sagte Kishida, dass die finanzielle Hilfe in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Energie und Gleichberechtigung dazu dienen soll, die Belastung des Landes durch Russlands militärische Aggression zu lindern.

Japan prüft weitere Hilfe für Moldawien

Zudem sagte der japanische Premierminister, dass Japan den Antrag Moldawiens auf weitere finanzielle Hilfe auf der Grundlage der aktuellen Situation in der Region prüfen wird.

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Moldawien, das seit 1991 Unabhängigkeit erlangt hat, ist das ärmste Land in der EU, hat allerdings seit Kriegsbeginn sehr viele ukrainische Flüchtlinge aufgenommen. Das lokale Engagement ist im Land sehr groß, die finanzielle Belastung allerdings auch.

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Neben dem japanischen Premierminister traf sich die moldawische Präsidentin auch mit Außenminister Yoshimasa Hayashi, der auch der Vorsitzende der parlamentarischen Föderation Japan-Moldawien-Freundschaft ist. Beide sprachen sich dafür aus, gemeinsam an den Herausforderungen in der Region zu arbeiten.

Engere Zusammenarbeit mit Island

Neben der moldawischen Präsidentin traf sich Kishida am selben Tag auch mit dem isländischen Präsident Gudni Johannesson, um mit ihm über die Ukraine und die Lage in Ostasien zu sprechen.

Die beiden Staatsoberhäupter einigten sich darauf, die auf Regeln basierende internationale Ordnung aufrecht zu erhalten, und übten damit unverhohlene Kritik an Russlands Einmarsch in der Ukraine und Chinas durchsetzungsfähige Gebietsansprüche im Ost- und Südchinesischen Meer.

Kishida sagte, dass Japan die enge Zusammenarbeit mit Island u.a. in Fragen der Arktis und der nachhaltigen Nutzung der Meeresressourcen fortsetzen wolle.

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