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Präfekturen werden ausgeschlossen

Japan startet Go-To-Eat-Kampagne mit Einschränkungen

Mit der Go-To-Eat-Kampagne will Japan die Menschen dazu bewegen, in Restaurants essen zu gehen. Allerdings wurden nun Einschränkungen beschlossen.

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Ein Unterausschuss der japanischen Regierung hat beschlossen, dass die Kampagne nur für Restaurants in Präfekturen beschränkt wird, in denen sich die Pandemie nicht so stark ausgebreitet hat.

Bestimmte Gebiete werden von der Kampagne ausgeschlossen

Die Kampagne ist ähnlich der Go-To-Travel-Kampagne, bei der die Hälfte der Reisekosten übernommen wird. Die japanische Regierung möchte so den Tourismus, der von der Pandemie schwer getroffen wurde, wieder ankurbeln.

Die Ausgabe von Rabattgutscheinen für Essen im Rahmen der Kampagne sollte nur in Gebieten erlaubt sein, in denen der Zustand der Pandemie als Stufe 1 oder 2 bewertet wird, so der Unterausschuss am Freitag.

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Sollte sich die Schwere der Pandemie nach Beginn der Kampagne verschlimmern, sollten Maßnahmen – einschließlich ihrer Aussetzung – in Betracht gezogen werden, so Shigeru Omi, Leiter des Unterausschusses, auf einer Pressekonferenz. Die japanische Regierung entscheidet über die Stufe von 1 bis 4 für jede Präfektur auf der Grundlage von Faktoren wie der Zahl der neuen Patienten pro 100.000 Einwohner und der Belegungsrate der Patienten in den Krankenhäusern.

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Zwar gibt es keine spezifischen Kriterien, um die Stufen zu definieren, aber die Regierung sagt, Stufe 1 tritt ein, wenn Patienten sporadisch infiziert werden. Diese steigt auf Stufe 2 an, wenn die Zahl der Patienten allmählich zunimmt. Stadium 3 ist, wenn die Patientenzahl rasch ansteigt und Stadium 4, wenn die Patientenzahl explosionsartig zunimmt.

Maßnahmen gegen eine Infektion müssen ergriffen werden

Der Unterausschuss forderte auch Maßnahmen zur Prävention von Coronaviren, die im Rahmen der Kampagne ergriffen werden sollten. „Die Kampagne wird in Etappen ab Mitte oder Ende September gestartet“, so der Minister für wirtschaftliche Wiederbelebung, Yasutoshi Nishimura.

Der Unterausschuss kam kürzlich überein, der Impfung von medizinischem Personal, älteren Menschen und Menschen mit Grunderkrankungen Priorität einzuräumen, sobald ein Coronavirus-Impfstoff verfügbar ist. Am Freitag einigte er sich nicht auf eine detaillierte Prioritätenliste.

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