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HomeNachrichten aus JapanPolitikJapan stoppt Kohleimporte aus Russland

Kehrtwende der japanischen Regierung

Japan stoppt Kohleimporte aus Russland

Japans Premierminister Fumio Kishida sagte am Freitag, dass Japan die Kohleimporte aus Russland stoppen wird und kündigte eine breite Platte zusätzlicher Sanktionen an.

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Das asiatische Land folgt damit den USA und der EU, die ebenfalls einen Importstopp für Kohle aus Russland beschlossen haben. Für Japan stellt der Importstopp allerdings eine Kehrtwende dar, da die Regierung zuvor erklärt hatte, dass man die Importe schrittweise reduzieren und gleichzeitig nach alternativen Lieferanten suchen wird.

11 Prozent der Kohleimporte stammen aus Russland

Nach Angaben der japanischen Regierung stammten 2021 11 Prozent der gesamten Kohleeinfuhren Japans aus Russland. Das osteuropäische Land war 2021 Japans fünftgrößter Lieferant von Rohöl und Flüssiggas.

LESEN SIE AUCH:  Wegen Kriegsverbrechen plant Japan weitere Sanktionen gegen Russland

Japan importiert nahezu die gesamte Kohle, die es verbraucht, und ist damit nach Indien und China der weltweit drittgrößte Importeur.

Reaktion auf die russische Invasion der Ukraine

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Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, den die russische Regierung als „Sondereinsatz“ bezeichnet, hat Japan seine Sanktionen verschärft, angefangen beim Ausschluss osteuropäischen Landes aus dem internationalen Zahlungsnetzwerk SWIFT bis hin zum Einfrieren von Zentralbankguthaben.

Überdies wurden in Absprache mit den G-7-Ländern die Guthaben russischer Beamter, Oligarchen, Banken und anderer Institutionen eingefroren und die Ausfuhr von Hochtechnologie nach Russland verboten.

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