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Auch andere Fragen der Zusammenarbeit wurden geklärt

Japan, Südkorea und die USA wollen Nordkorea zur Denuklearisierung zwingen

Japan, Südkorea und die USA haben am Freitag bei dem ersten Treffen ihrer Sicherheitsberater nach der Wahl des neuen US-Präsidenten angekündigt ihr Vorhaben, Nordkorea zur Denuklearisierung zu zwingen, intensivieren zu wollen.

Das Treffen findet zu dem Zeitpunkt statt, an dem sich die US-Regierung in der Endphase der Überprüfung ihrer Politik gegenüber Nordkorea befindet.

Japan, Südkorea und die USA bekräftigen ihre Zusammenarbeit

Der nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, und seine japanischen und südkoreanischen Amtskollegen Shigeru Kitamura und Suh Hoon bekräftigten ihre Entschlossenheit, die nordkoreanischen Probleme durch eine konzertierte Zusammenarbeit auf dem Weg zur Denuklearisierung anzugehen.

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Die Länder stimmten auch darin überein, dass die internationale Gemeinschaft die Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen zu den Sanktionen in vollem Umfang umsetzen muss und dass sie zusammenarbeiten müssen, um die Abschreckung zu verstärken und den Frieden und die Stabilität auf der koreanischen Halbinsel zu erhalten.

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete, dass die drei Länder übereingekommen sind, dass „die Bemühungen um eine baldige Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Nordkorea und den USA fortgesetzt werden müssen“. Japan seinerseits sagte, es habe die Unterstützung der Vereinigten Staaten und Südkoreas für eine rasche Lösung der vergangenen Entführungen japanischer Staatsbürger durch Nordkorea gewonnen.

Japan und Südkorea, deren Beziehungen wegen Fragen der Kriegsentschädigung zunehmend belastet sind, unterstrichen die Bedeutung ihrer Beziehungen und der Zusammenarbeit für die Sicherheit der Region. Die US-Regierung hat sich für eine verbesserte Kommunikation zwischen Tokyo und Seoul eingesetzt und erklärt, dass eine starke Arbeitsbeziehung zwischen beiden Ländern im nationalen Sicherheitsinteresse der Vereinigten Staaten liegt.

Laut einer gemeinsamen Erklärung besprachen die drei Länder auch Themen von gemeinsamem Interesse, einschließlich der Sicherheit in der indopazifischen Region.

Pandemie und Myanmar ebenfalls Thema des Treffens

Weitere Themen waren die Coronavirus-Pandemie, der Klimawandel und die Notwendigkeit, nach dem Militärputsch vom 1. Februar eine sofortige Rückkehr zur Demokratie in Myanmar zu fördern. Am 25. März feuerte Nordkorea unter Missachtung der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates, die Pjöngjang den Einsatz ballistischer Technologie verbieten, zwei ballistische Kurzstreckenraketen in das Japanische Meer.

Die stellvertretende Sprecherin des US-Außenministeriums, Jalina Porter, gab während einer Pressekonferenz am Freitag keinen konkreten Zeitplan an, wann die Überprüfung abgeschlossen sein wird. Die US-Regierung versucht seit Langem, die nuklearen Ambitionen Nordkoreas einzudämmen, wobei Bidens Vorgänger Donald Trump sich öfters mit dem nordkoreanischen Führer traf.

Doch während Trumps vierjähriger Amtszeit im Weißen Haus, die am 20. Januar dieses Jahres endete, machten die Verhandlungen kaum Fortschritte. Die beiden Länder waren sich uneinig über Fragen, zum Beispiel wie die Erleichterung der Sanktionen, die Pjöngjang für Schritte zur Denuklearisierung erhalten sollte, ausfallen sollte.

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