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Annäherungsversuche

Japan und China wollen Dialog fortsetzen

Japan und China haben sich darauf geeinigt, ihren Dialog zum Aufbau konstruktiver und stabiler Beziehungen fortzusetzen, ungeachtet der Spannungen um Taiwan.

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Während ihres etwa siebenstündigen Treffens am Mittwoch in der chinesischen Stadt Tianjin protestierte Takeo Akiba, Generalsekretär des japanischen Nationalen Sicherheitssekretariats, allerdings auch gegen die jüngsten groß angelegten militärischen Übungen in der Nähe Taiwans.

Japan protestiert erneut gegen den Abschuss von Raketen durch China

Für Akiba waren es die ersten persönlichen Gespräche mit dem chinesischen Außenpolitikchef Yang Jiechi, die kurz vor dem 50. Jahrestag der Normalisierung der diplomatischen Beziehungen beider Länder abgehalten wurden.

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Akiba bekräftigte erneut den Protest Japans gegen den Abschuss ballistischer Raketen durch China, von denen fünf in Japans ausschließlicher Wirtschaftszone einschlugen, während der Übungen und unterstrich die Bedeutung von Frieden und Stabilität in der Straße von Taiwan.

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Yang, Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei, argumentierte, dass Taiwan ein unveräußerlicher Teil des chinesischen Territoriums sei, und die Taiwan-Frage betreffe die politische Grundlage der chinesisch-japanischen Beziehungen sowie das grundlegende Vertrauen und den guten Glauben zwischen den beiden Ländern.

Yang sagte auch, dass die 2000-jährige Geschichte des Austauschs zwischen den beiden Ländern und der 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen in diesem Jahr beide Seiten gelehrt hätten, dass „friedliche Koexistenz und freundschaftliche Zusammenarbeit die einzig richtige Wahl“ seien.

Er betonte zudem die Notwendigkeit, interne und externe Einmischung zu beseitigen und zusammenzuarbeiten, um eine chinesisch-japanische Beziehung aufzubauen, die den Anforderungen der neuen Ära entspricht.

Anstrengungen für eine Verbesserung der Beziehungen

China sagte bereits ein für den 4. August in Kambodscha geplantes Außenministertreffen mit Japan ab, nachdem Japan zusammen mit anderen Mitgliedern der G7 Peking dafür kritisiert hatte, mit den Übungen den militärischen Druck auf Taiwan erhöhen zu wollen.

Akiba und Yang stimmten jedoch darin überein, dass Japan und China Anstrengungen unternehmen werden und eine vielschichtige Kommunikation von Angesicht zu Angesicht erforderlich ist, um die Beziehungen zu verbessern.

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