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HomeNachrichten aus JapanPolitikJapan und Deutschland wollen Beziehungen vertiefen

Erstes Gespräch mit Olaf Scholz

Japan und Deutschland wollen Beziehungen vertiefen

Japans Premierminister Fumio Kishida und Deutschlands Bundeskanzler Olaf Scholz haben diese Woche während eines Telefongesprächs eine Vertiefung der Beziehungen beider Länder vereinbart. Diese besteht auch darin, die Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich auszubauen.

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Kishida beglückwünschte Olaf Scholz auch für die Wahl zum neuen Bundeskanzler von Deutschland und betonte die Beziehungen, da beide Länder grundlegende Werte teilen.

Austausch von Informationen ermöglicht

Japan und Deutschland haben die Zusammenarbeit bei der Sicherheit und Verteidigung bereits ausgebaut und einen Informationsschutzpakt unterzeichnet, der den Austausch von Informationen ermöglicht.

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Im vergangenen Monat hat die Fregatte Bayern, als erste europäisches Kriegsschiff seit 20 Jahren, in einem Hafen in Japan angelegt, was der Verteidigungsminister für einen Besuch nutze.

Kishida und Scholz vereinbarten, dass sie sich in Bezug auf die Herausforderungen durch China und Nordkorea, einschließlich der Entführung japanischer Staatsangehöriger durch Pjöngjang, abstimmen wollen.

Deutschland und Japan zusammen für die nukleare Abrüstung

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Im Gegensatz zu Japan unterhält Deutschland diplomatische Beziehungen zu Nordkorea.

Zudem wollen sich beide Länder für die nukleare Abrüstung einsetzen.

Bereits im Juni haben der ehemalige Premierminister Yoshihide Suga und die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Zusammenarbeit beider Länder in wichtigen Fragen, darunter auch den Kampf gegen den Klimawandel, bekräftigt.

Vergangenen September hat Deutschland eine Leitlinie für eine indopazifische Strategie veröffentlicht, die eine Abkehr von der stark auf China ausgerichteten Asienpolitik des Landes signalisierten.

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