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China im Fokus

Japan und die EU vereinbaren Gespräche

Kyodo: Japan und die EU wollen sich am 29. November treffen, um über Chinas verstärkte Präsenz im indopazifischen Raum zu sprechen.

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Regierungsquellen gehen davon aus, dass Premierminister Fumio Kishida und EU-Ratspräsident Charles Michel bei den Gesprächen die Bedeutung von Frieden und Stabilität in der Straße von Taiwan, demokratische Werte und Rechtsstaatlichkeit, sowie Chinas Intension, seine Macht im Ost- und Südchinesischen Meer auszubauen.

Japan versucht die Zusammenarbeit mit der EU zu stärken

Das Treffen zwischen Japan und der EU findet zu einer Zeit statt, in dem das asiatische Land versucht, die Zusammenarbeit mit Europa zu verstärken, um den wachsenden Einfluss Chinas entgegenzuwirken. Auch die Europäische Union verstärkt seit einiger Zeit ihr Engagement im indopazifischen Raum.

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Die EU hatte im September eine Strategie vorgestellt, die auch engere Beziehungen zu Taiwan vorsieht, nachdem China immer öfter in das Hoheitsgebiet des Landes eindringt.

Für Ratspräsident Michel ist es der erste Besuch in Japan seit seinem Amtsantritt im Dezember 2019.

Gespräche zielen auf China ab

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Im Mai führte Michel bereits mit dem ehemaligen Premierminister Yoshihide Suga telefonische Gespräche, in denen betont wurde, dass Frieden und Stabilität in der Straße von Taiwan wichtig sind.

Außerdem hat die EU zugesagt, den Handel mit Industrieprodukten mit Japan und Taiwan zu fördern.

Bei den kommenden Gesprächen ist es wahrscheinlich, dass beide Länder über eine Zusammenarbeit bei der Stärkung ihrer Lieferketten für strategische Güter sprechen, ebenfalls mit Blick auf China.

Weitere Punkte auf der Tagesordnung dürften die mögliche Zusammenarbeit im Kampf gegen den Klimawandel sein und die Wiederaufnahme der sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten, die durch die Pandemie stark eingeschränkt wurden.

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