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Sicherheit Europas und Asiens ist eng miteinander verknüpft

Japan und die NATO verstärken ihre militärische Zusammenarbeit

Japan und die NATO haben vereinbart, die militärische Zusammenarbeit zu verstärken. Außerdem will das Land die Übungen mit dem Militärbündnis intensivieren.

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Grund für diesen Vorstoß sind die Bedenken Japans, dass sich angesichts der russischen Invasion der Ukraine das Sicherheitsumfeld in Europa und Asien verschlechtert.

Japan begrüßt das Engagement der NATO im indopazifischen Raum

Japans Verteidigungsminister Nobou Kishi sagte nach einem Treffen mit dem Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses Rob Bauer, dass sein Land hoffe, seine Beziehungen zu den europäischen Ländern zu stärken und dass man das erweiterte Engagement des Militärbündnisses im indopazifischen Raum begrüße.

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„Die Sicherheit Europas und Asiens ist eng miteinander verknüpft, insbesondere jetzt, wo die internationale Gemeinschaft vor großen Herausforderungen steht“, so Kishi.

Japan hat sich früh den USA und Europa angeschlossen und Sanktionen gegen Russland verhängt, sowie der Ukraine Unterstützung gewährt. Gleichzeitig hat das Land erklärt, dass diese Krise nicht nur Europa betrifft, sondern auch China dazu ermutigt, im indopazifischen Raum aggressiver vorzugehen und verwies dabei vornehmlich auf Taiwan.

Japan rüstet auf

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Angesichts des immer offensiveren Verhaltens Chinas baut Japan sein Militär aus, genauso wie die Zusammenarbeit mit Europa, den USA und einigen anderen Ländern im indopazifischen Raum.

Japans Premierminister Fumio Kishida wurde zudem zum NATO-Gipfel Ende Juni in Spanien eingeladen. Laut Regierungsquellen will Kishida diesen Termin war nehmen und wäre damit der erste japanische Regierungschef, der an einem Gipfel teilnimmt.

Im Mai nahm der japanische Generalstabschef Koji Yamazaki zum ersten Mal an einem Treffen von NATO-Partnern in Belgien teil.

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