Anzeige
HomeNachrichten aus JapanPolitikJapan und EU vereinbaren Zusammenarbeit im Indo-Pazifik

Zusammenarbeit bei wichtigen Themen

Japan und EU vereinbaren Zusammenarbeit im Indo-Pazifik

Japan und die Europäische Union haben am Montag vereinbart, für einen freien und offen indopazifischen Raum zusammenzuarbeiten. Während eines kurzen Telefongesprächs tauschten Japans Premierminister Fumio Kishida und der EU-Ratspräsident Charles Michel ihre Ansichten über China und Nordkorea aus.

Anzeige

Zudem bekräftigten beide Seiten ihre Zusammenarbeit bei globalen Themen wie dem Klimawandel.

Persönliches Treffen zwischen Japan und der EU zu einem günstigeren Zeitpunkt

Das Treffen zwischen Japan und der EU sollte eigentlich in Tokyo stattfinden, allerdings wurde das direkte Treffen wegen der neuen Corona-Variante abgesagt.

LESEN SIE AUCH:  Mehrheit der Japaner will von der Regierung eine starke Haltung gegenüber China

Kishida sagte, es sei bedauerlich, dass er nicht persönlich mit Michel sprechen könne und dass ein persönliches Treffen zu einem günstigen Zeitpunkt nachgeholt werden sollte, um substanzielleren Gespräche zu führen.

Japan ist bestrebt, die Beziehungen zur Europäischen Union zu stärken, um dem wachsenden militärischen und wirtschaftlichen Einfluss Chinas entgegenzuwirken. China ist zunehmend besorgt, dass sein Nachbar die Machtverhältnisse im Indopazifik einseitig ändern will.

Anzeige

Kishida begrüßte die Verabschiedung einer neuen Strategie für den indopazifischen Raum durch die EU im September, in der eine Intensivierung des Handels und der Investitionen mit Taiwan erwähnt wird.

Zusammenarbeit auch bei anderen Themen

China betrachtet die demokratisch selbstverwaltete Insel als „Schurkenprovinz“ und hat den Druck auf Taiwan erhöht, unter anderem durch die Entsendung von Militärflugzeugen in dem Luftraum der Insel.

Kishida und Michel vereinbarten außerdem, die wirtschaftliche Zusammenarbeit in den Bereichen digitale und grüne Technologie, Cybersicherheit und Stabilität der Lieferkette im Einklang mit dem 2019 in Kraft getretenen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen Japan und der EU zu stärken, so das Ministerium.

Anzeige
Anzeige