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HomeNachrichten aus JapanPolitikJapan und EU wollen im Bezug auf die Ukraine enger zusammenarbeiten

Situation wird mit großer Besorgnis beobachtet

Japan und EU wollen im Bezug auf die Ukraine enger zusammenarbeiten

Japan und die EU vereinbarten am Dienstag eine engere Zusammenarbeit, um die Spannungen in der Ukraine abzubauen, da die Sorge über einen Einmarsch Russlands wächst.

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Japans Premierminister Fumio Kishida und Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, unterstrichen bei einem Telefonat ihre Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine, teilte das japanische Außenministerium mit. Kurz vorher hatte Kishida ein Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyy, bei dem er der Ukraine ein Darlehn von mindestens 100 Millionen Dollar zusagte.

Japan und die EU beobachten die Entwicklung in der Ukraine mit Besorgnis

Japan und die EU sind sich einig, dass die Entwicklung in der Region weiterhin mit großer Besorgnis verfolgt werden muss, so das Ministerium.

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Die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland haben auch zu Befürchtungen hinsichtlich der Energieversorgung der europäischen Länder geführt, die auf russisches Erdgas angewiesen sind. Insbesondere Deutschland ist auf das Erdgas aus Russland angewiesen.

Japan hatte bereits angekündigt, im Falle einer Eskalation, ein Teil seiner Gasvorräte nach Europa umzuleiten.

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Deutschland und Frankreich haben ihre Bemühungen, eine Eskalation zwischen der Ukraine und Russland zu verhindern, verstärkt. Am Dienstag reiste Bundeskanzler Olaf Scholz zu Gesprächen nach Russland.

Japan bereitet Sanktionen vor

Japan bereitet eine Liste von Sanktionen vor, die im Falle eines Einmarsches Russlands in die Ukraine verhängt würden, und stimmt sich dabei mit den anderen G-7-Mitgliedern. Die USA hatten bereits Sanktionen von Japan gefordert.

Außenminister Yoshimasa Hayashi sagte am Dienstag, dass Sanktionen eine mögliche Option sind, sollte die Situation eskalieren.

Hayashi betonte jedoch, dass es wichtig sei, weiterhin zu versuchen, eine Lösung durch diplomatische Verhandlungen zu finden, und lehnte es ab, näher auf mögliche Sanktionen einzugehen.

Das japanische Außenministerium hatte Anfang der Woche alle japanischen Staatsbürger, die sich zurzeit in der Ukraine aufhalten, aufgefordert, das Land zu verlassen, und die Reisewarnstufe erhöht.

Zudem wurde in der Stadt Lemberg ein Verbindungsbüro eingerichtet, um die noch verbleibenden Staatsangehörigen zu schützen.

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