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Abkommen soll im Januar in Kraft treten

Japan und Großbritannien einigen sich auf ein Freihandelsabkommen

Japan und Großbritannien haben sich am Freitag auf ein Freihandelsabkommen nach dem Brexit geeinigt.

Das Freihandelsabkommen soll den reibungslosen Ablauf der Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern nach dem Brexit garantieren.

Freihandelsabkommen garantiert die Kontinuität der Geschäfte japanischer Unternehmen

Die britische Außenhandelsministerin Liz Truss sagte in einer Videokonferenz mit dem japanischen Außenminister Toshimitsu Motegi: „Dies ist ein historischer Moment für beide Länder. Dieses Abkommen vertieft die bereits starke Partnerschaft zwischen zwei demokratischen Inselnationen.“

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Laut Truss ist das Abkommen ein wichtiger Schritt, da Großbritannien die Mitgliedschaft in dem transpazifischen Freihandelsabkommen anstrebe, das 11 Länder – einschließlich Japan, Australien und Mexiko, die etwa 13 Prozent der Weltwirtschaft ausmachen – umfasst.

Motegi sagte gegenüber Reportern im Anschluss an die Gespräche: „Das Abkommen wird den Fortbestand der Vorteile ermöglichen, die wir aus dem Freihandelsabkommen zwischen Japan und der EU gezogen haben und es wird die Kontinuität der Geschäfte japanischer Unternehmen sichern.“ Japan und Großbritannien haben die Verhandlungen für den Vertrag bereits beschleunigt und streben nun die Ratifizierung und Umsetzung im kommenden Januar an.

Beide Länder verhandeln seit Juni über das Abkommen, da Großbritannien nicht mehr Teil des bestehenden Freihandelsabkommen zwischen Japan und der EU sein wird, wenn die Übergangsphase für den Austritt auf der EU im Dezember endet.

Abkommen entspricht dem Vertrag mit der EU

Die beiden Minister hatten am 7. August nach Gesprächen in London in den meisten Bereichen eine substanzielle Einigung erzielt. Das Freihandelsabkommen entspricht in vielen Punkten weitgehend dem Abkommen zwischen Japan und der EU, das im Februar 2019 in Kraft getreten ist.

Im Rahmen des Abkommens wird die EU die Zölle von 10 Prozent auf japanische Autoimporte bis 2026 schrittweise abbauen, während Japan einen Zoll von 29,8 Prozent auf Hartkäse stufenweise bis 2035 auf Null senken wird.

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