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Streit beenden

Japan und Südkorea sehen die Verbesserung der Beziehungen als dringende Aufgabe

Diplomaten aus Japan und Südkorea stimmten bei einem Treffen am Mittwoch überein, dass die Verbesserung der diplomatischen Beziehungen eine dringende Aufgabe für beide Länder ist. Insbesondere im Hinblick auf die Möglichkeit neuer Atomtests durch Nordkorea.

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An dem Treffen nahmen der japanische Vizeaußenminister Takeo Mori und der erste Vizeaußenminister Südkoreas Cho Hyun Dong teil.

Mögliche Gespräche: Japan und Südkorea während des NATO-Gipfels

Laut des japanischen Außenministeriums sind sich Japan und Südkorea einig, dass Themen wie die Zwangsarbeit während der Besatzungszeit und das Thema Trostfrauen zeitnah erörtert werden sollen.

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Die Gespräche fanden zu einem Zeitpunkt statt, zu dem sich beide Regierungen auf ein mögliches Treffen zwischen dem japanischen Premierminister Fumio Kishida und dem südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol am Rande eines Gipfeltreffens der NATO Ende dieses Monats in Spanien vorbereiten.

Mori nannte die ehemaligen Zwangsarbeiter als eines der zu lösenden Probleme und legte bei Cho erneut Protest gegen die südkoreanische Meeresuntersuchung ein, die im vergangenen Monat vor den beiden von Seoul kontrollierten und von Tokyo beanspruchten Inseln durchgeführt wurde.

Keine Zeit verlieren, um die Beziehungen zu verbessern

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In Anspielung auf Chinas verstärkte Präsenz im Ost- und Südchinesischen Meer und Nordkoreas Entwicklungen im Raketen- und Nuklearbereich bekräftigten Mori und Cho, dass die  strategische Zusammenarbeit zwischen Japan, Südkorea und den USA in einer Zeit, in der die auf Regeln basierende internationale Ordnung bedroht ist, noch nie so wichtig war.

Es sei keine Zeit zu verlieren, um die Beziehungen zwischen Tokyo und Seoul zu verbessern, heißt es vom japanischen Außenministerium.

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