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Länder gehen aufeinander zu

Japan und Südkorea versprechen die Beziehungen zu verbessern

Japans Außenminister Yoshimasa Hayashi und die Mitglieder einer Delegation des designierten südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol versprachen am Montag, die Beziehungen beider Länder zu verbessern, die sich in den letzten Jahren immer weiter verschlechtert hatte.

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Chung Jin Suk, Leiter der Delegation und stellvertretender Sprecher der Nationalversammlung sagte nach den Gesprächen mit dem Außenminister, dass beide Seiten sich einig sind, dass sie die Beziehungen aufrechterhalten und ausbauen wollten. Zudem habe man die gleichen Vorstellungen von Freiheit, Demokratie und Marktwirtschaft.

Japan und Südkorea wollen die Beziehungen wieder ausbauen

Japans Außenminister sagte, dass die beiden asiatischen Länder ihre Beziehungen auf der Grundlage von Freundschaft und Zusammenarbeit ausbauen und er erwarte, dass Yoon eine führende Rolle einnehme.

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Die Delegation befindet sich noch bis Donnerstag in Japan, im Vorfeld der Amtseinführung des neuen südkoreanischen Premierministers Yoon Suk Yeol am 10. Mai.

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Yoon fordert einen zukunftsorientierten Ansatz, um die Beziehungen zwischen Japan und Südkorea zu verbessern.

Bei einem Treffen mit einer parteiübergreifenden Gruppe japanischer Politiker zur Förderung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den beiden Ländern erörterte die Delegation auch den historischen Streit zwischen den beiden Regierungen, der auf die japanische Kolonialherrschaft auf der koreanischen Halbinsel zwischen 1910 und 1945 zurückgeht.

Weitere Treffen geplant

Die japanische Gruppe erklärte, dass sie Sympathie für Yoon empfinde, der sich für eine Verbesserung der Beziehungen einsetzt und dies zu einer schwierigen Zeit.

Die Mitglieder der südkoreanischen Delegation planen ein Treffen mit den ehemaligen Premierministern Shinzo Abe, der für seine Ansichten in Sicherheitsfragen bekannt ist und die größte Fraktion innerhalb der regierenden Liberaldemokratischen Partei anführt. Außerdem ist ein Treffen mit Yoshihide Suga und dem amtierenden Premierminister Fumio Kishida geplant.

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