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Home News Politik Japan und Südkorea wollen gemeinsam an der Verbesserung der Beziehungen arbeiten

Zusammenarbeit für die Stabilität der Region wichtig

Japan und Südkorea wollen gemeinsam an der Verbesserung der Beziehungen arbeiten

Hochrangige Regierungsmitarbeiter aus Japan und Südkorea vereinbarten am Donnerstag, zusammenzuarbeiten, um die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu verbessern.

„In den Gesprächen mit Choi Jong-kun, Südkoreas erstem Vizeaußenminister, sagte Japans Vizeaußenminister Takeo Akiba, dass man gemeinsam einen Schritt unternehmen muss, um die  Beziehungen, die sich derzeit in einer äußerst schwierigen Situation befinden, wieder auf eine solide Grundlage zu stellen“, hieß es aus dem japanischen Außenministerium.

Japan und Südkorea einigen sich über die Wichtigkeit der regionalen Stabilität

Die Regierungsbeamten seien sich auch darin einig, wie wichtig es für die regionale Stabilität sei, dass ihre Länder sowohl bilateral als auch trilateral mit den Vereinigten Staaten zusammenarbeiten. Die Gespräche fanden auf Wunsch von Choi statt, der das Amt im August übernommen hatte.

Mehr zum Thema:  Japan verlangt von Südkorea Vorschläge für eine Lösung des Streits wegen der Zwangsarbeit

Die Beziehung zwischen den beiden Ländern ist aktuell schwierig, allerdings wurden die Gespräche in der letzten Zeit intensiviert. Am Dienstag traf sich Park Jie-won, Direktor des nationalen Nachrichtendienstes, als ranghöchster südkoreanischer Beamter mit Premierminister Yoshihide Suga.

Gespräche in Tokyo

Eine parteiübergreifende parlamentarische Gruppe aus Südkorea, unter der Leitung von Kim Jin-pyo, befindet sich ab Donnerstag ebenfalls zu einem dreitägigen Besuch in Japan, wo sie mit ihrer japanischen Partnergruppe unter der Leitung von Fukushiro Nukaga, sowie mit anderen hochrangigen japanischen Politikern zusammentreffen wird.

Die Beziehungen zwischen Tokyo und Seoul, die durch unterschiedliche Ansichten über die Kriegsgeschichte belastet sind, erreichten ihren Tiefpunkt, als der südkoreanische Oberste Gerichtshof 2018 entschied, dass vier Männer für die Zwangsarbeit während der japanischen Kolonialherrschaft über die koreanische Halbinsel 1910–1945 entschädigt werden sollten.

Japan argumentiert, dass das Urteil gegen ein Abkommen von 1965 verstößt, in dem es Südkorea finanzielle Hilfe unter der Voraussetzung gewährte, dass die Frage der Entschädigung vollständig und endgültig geregelt wurde und antwortete mit schärferen Exportkontrollen.

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