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Protest gegen die Invasion der Ukraine

Japan und vier weitere Länder verlassen APEC-Handelstreffen aus Protest gegen Russland

Vertreter von Japan und vier weiteren Ländern, darunter auch die USA, haben am Samstag aus Protest gegen Russland ein Treffen am Eröffnungstag des APEC-Handelstreffens verlassen.

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Auf der Tagesordnung des Treffens steht die Förderung von Handel und Investitionen nach der Pandemie, insbesondere der Weg zu einer Freihandelszone in der Region, ganz oben.

Japan, USA, Kanada, Australien und Neuseeland verlassen Treffen

Die Minister Japans, der Vereinigten Staaten, Kanadas, Australiens und Neuseelands verließen den Raum, als Maksim Reshetnikov, der russische Minister für wirtschaftliche Entwicklung, mit seinen Ausführungen während der Vormittagssitzung begann, um so gegen die russische Invasion der Ukraine zu protestieren.

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Es war das erste persönliche Treffen der APEC-Handelsminister seit drei Jahren, da sich die Beschränkungen der Pandemie gelockert haben.

Am Rande des APEC-Handelstreffens wird der japanische Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie, Koichi Hagiuda, Gespräche mit Ministern, unter anderem aus Thailand, über eine Reihe von Themen führen, darunter auch über den von den USA geführten indopazifischen Wirtschaftsrahmen.

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Der IPEF genannte Rahmen soll nach Angaben der US-Regierung die Offenheit fördern und gleichzeitig den Wohlstand und die Widerstandsfähigkeit der Region stärken.

Es wird erwartet, dass der Start des Rahmens während der Japanreise von US-Präsident Joe Biden, der am Montag Gespräche mit dem japanischen Premierminister Fumio Kishida führt, offiziell bekannt gegeben wird.

APEC-Mitglieder machen 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Welt aus

Weitere Themen auf der Tagesordnung sind Ernährungsunsicherheit, hohe Energiepreise und die Wiederbelebung des Tourismus.

Die 1989 gegründete APEC arbeitet auf der Grundlage einer unverbindlichen und konsensbasierten Zusammenarbeit, um den Freihandel und die wirtschaftliche Zusammenarbeit in der asiatisch-pazifischen Region zu diskutieren.

Auf die APEC-Mitglieder entfallen rund 60 Prozent des gesamten Bruttoinlandsprodukts der Welt und etwa 50 Prozent des Welthandels.

Zur APEC gehören Australien, Brunei, Chile, China, Hongkong, Indonesien, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Peru, die Philippinen, Russland, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand, die Vereinigten Staaten und Vietnam.

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