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Exporte sollen weiter ausgebaut werden

Japan und Vietnam wollen Abkommen über Rüstungsexporte unterzeichnen

Wie die Zeitung Nikkei am Mittwoch berichtet, plant Japan, ein Abkommen mit Vietnam über Rüstungsexporte zu unterzeichnen.

Die Exporte sind Teil des Plans für die Verteidigung der indisch-pazifischen Nationen, um chinesischen Vorstößen auf See entgegenzuwirken.

Abkommen soll nächste Woche unterzeichnet werden

Laut Nikkei hat Japans Premierminister Yoshihide Suga am Dienstag seiner regierenden Liberaldemokratischen Partei mitgeteilt, dass er nächste Woche Vietnam und Indonesien besuchen werde. Während dieser Reise soll das Abkommen unterzeichnet werden.

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Japan beendet damit ein jahrzehntelanges Verbot von Rüstungsexporten ins Ausland, um das Militär des Landes zu stärken und die Stückkosten für selbst gebaute Militärausrüstung zu senken, hat aber bisher Mühe gehabt, Exportverträge für Fertigprodukte abzuschließen.

Rüstungsexporte sollen Wirtschaft ankurbeln

Der einzige Exportvertrag für ein fertiges Produkt war ein im August mit den Philippinen unterzeichnetes Abkommen über den Export eines von Mitsubishi Electric entwickelten Warn- und Kontrollradarsystems.

Die japanische Regierung verhandelt auch mit Indonesien und Thailand über die Unterzeichnung eines Abkommens über den Transfer von Verteidigungsgütern, da das Land versucht, die südostasiatische Nachfrage zu befriedigen und die eigene Wirtschaft anzukurbeln.

Sugas Besuch in den beiden Ländern wird seine erste Auslandsreise seit seinem Amtsantritt im vergangenen Monat nach dem krankheitsbedingten Rücktritt von Shinzo Abe sein.

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