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Japan verabschiedet Gesetz für Bildungskostenhilfe einkommensschwacher Haushalte

Der japanische Landtag hat am Freitag einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der Haushalten mit niedrigem Einkommen finanzielle Unterstützung garantiert, um die Ausgaben für die Hochschulausbildung zu reduzieren.

Das Gesetz, das sich auf die Senkung der Studien- und Eintrittsgebühren sowie die Ausweitung der Gewährung von Stipendien konzentriert, wird im April 2020 in Kraft treten.

Die Obergrenze der Förderung liegt bei 280.000 Yen für die Eintrittsgelder und bei 540.000 Yen(ca. 4.371 Euro) für die jährlichen Studiengebühren für Studierende an öffentlichen Universitäten. Für private Universitätsstudenten werden bis zu 260.000 Yen (ca. 2.104 Euro) vom Eintrittsgeld abgezogen und rund 700.000 Yen (ca. 5.666 Euro) werden von den Studiengebühren abgezogen.

Für Stipendien für öffentliche Universitätsstudenten werden bis zu 350.000 Yen (ca. 2.833 Euro) für Schüler gewährt, die bei ihren Eltern wohnen, und rund 800.000 Yen (ca. 6.476 Euro) für Schüler, die an anderen Orten leben.

Schüler an privaten Universitäten erhalten Stipendien in Höhe von bis zu 460.000 Yen (ca. 3.723 Euro), wenn sie noch zu Hause wohnen. Schüler, die nicht bei ihren Eltern wohnen, erhalten 910.000 Yen (ca. 7.366 Euro).

Unter das Programm fallen Studenten aus Haushalten, die von der Aufenthaltssteuer befreit sind oder ein Jahreseinkommen von weniger als 2,7 Millionen Yen haben.

Auch Haushalte mit einem Einkommen von 2,7 bis unter 3,8 Millionen Yen werden unterstützt. Die Höhe richtet sich nach dem Einkommensniveau.

Quelle: AS, Kyodo

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