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Druck wird erhöht

Japan verschärft erneut die Sanktionen gegen Russland

Japan wird die Sanktionen gegen Russland in der nächsten Woche noch einmal verschärfen und plant den Export von Luxusautos in das osteuropäische Land zu verbieten.

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Damit schließt sich die japanische Regierung den USA und den europäischen Ländern an, um den Druck auf Moskau noch einmal zu erhöhen, da das Land seine Aggression gegen die Ukraine trotz der internationalen Kritik nicht eingestellt hat.

Sanktionen könnte auf weitere Luxusgüter ausgedehnt werden

Japans Ministerpräsident Fumio Kishida sagte am Donnerstag bei einem Treffen der G-7-Staaten, dass weitere russische Personen und Unternehmen auf die Sanktionsliste gesetzt und der Export von Luxusgütern verboten werden soll.

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Das Exportverbot könnte sich allerdings auch auf weitere Luxusgüter wie Schmuck und Kunstwerke erstrecken, aber die Einzelheiten sollen unter Berücksichtigung der von den USA und den Mitgliedstaaten der Europäischen Union ergriffenen Maßnahmen entschieden werden.

Druck auf Oligarchen soll erhöht werden

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Das Ziel der neuen Sanktion ist es, den Druck auf Oligarchen zu erhöhen, die den russischen Präsidenten Wladimir Putin finanziell unterstützen.

Japan hat bereits einige Sanktionen gegen Russland als Reaktion auf die Invasion der Ukraine erhoben. Dazu gehören das Einfrieren der Guthaben der russischen Zentralbank und der Ausschluss einiger Finanzinstitute aus dem SWIFT-Verfahren, sowie die Verhängung von Ausfuhrverboten und -kontrollen.

Russland hat als Reaktion darauf die Friedens- und Territorialverhandlungen mit Japan gestoppt. Moskau erklärte den Schritt damit, dass Japans russlandfeindliche Maßnahmen dafür verantwortlich sind.

Der Territorialstreit hat sich seit Beginn der russischen Invasion der Ukraine immer weiter zugespitzt. Premierminister Fumio Kishida nannte die Inselkette, um die gestritten wird, „Japans ureigenes Territorium“. Eine Formulierung, die seit November 2018 von der Regierung eigentlich vermieden wird, um die Verhandlungen nicht zu gefährden.

Russland hatte daraufhin eine zollfreie Zone auf den Inseln eingerichtet, um Investoren anzulocken.

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