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Home News Politik Japan verspricht, mit Iran zusammenzuarbeiten, um Spannung beim Atomabkommen abzubauen

Japan verspricht, mit Iran zusammenzuarbeiten, um Spannung beim Atomabkommen abzubauen

Aktuell sorgte die Situation rund um das Atomabkommen vom Iran international für einige Spannungen. Japan äußerte am Donnerstag ebenfalls Besorgnis wegen der Pattsituation zwischen dem Iran und den USA. Aus dem Grund bietet Japan nun Hilfe an, um die Spannungen abzubauen.

Bei einem Treffen in Tokyo sagte Premierminister Shinzo Abe dem iranischen Außenminister Mohammad Javad Zarif, dass er besorgt sei, dass sich die Situation im Nahen Osten extrem anspannt. Der US-Präsident Donald Trump setzt den Iran aktuell stark unter Druck mit strengen Sanktionen, da der Iran aus dem Atomabkommen aussteigen will.

Umso überraschender ist es, dass Zarif nach Japan reiste. Denn eigentlich ist das Land ein enger Verbündeter der USA. Gleichzeitig unterstützt Japan jedoch schon seit Jahren den Nahen Osten und fördert verschiedene Projekte. Bei einem weiteren Treffen mit dem Außenminister Taro Kono sprach Zarif über die aktuelle Situation. Er beschreibt die Eskalation der Lage durch die USA als inakzeptabel und sagt, dass Teheran sich in maximaler Zurückhaltung übte.

Ein Abkommen für Sicherheit und Frieden

Zarif bestätigte allerdings gegenüber Kono, dass Iran weiterhin beim Abkommen bleibt und sich um internationale Unterstützung bemüht, um das Abkommen zu erhalten. Er betonte dabei jedoch, dass sie bereit sind, sich selbst zu verteidigen und auf jede Form von Bedrohungen der nationalen Sicherheit reagieren. Beide sind sich einig, dass das Abkommen wichtig ist für den Frieden und die Stabilität im Nahen Osten. Laut dem japanischen Außenministerium hofft Abe selbst, dass der Iran seinen Verpflichtungen des Vertrags nachkommt und ihn einhält.

Iran begann, einige Verpflichtungen des Vertrags auszusetzen, da die USA letztes Jahr aus dem Abkommen ausstieg und seinen Anteil damit nicht einhielt – angeblich, weil der Iran sich nicht an die Regelungen hielt, was jedoch bis vor kurzem nicht der Fall war. Weil die USA anschließend mit Sanktionen drohte, reagierte der Iran mit einem möglichen Ausstieg, was zu weiteren aggressiven Reaktionen führte. Aktuell setzte Teheran eine Frist von 60 Tagen, um neue Bedingungen auszuhandeln.

Quelle: Mainichi Shimbun

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