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Ausgaben liegen deutlich höher

Japan verzeichnet 2021 Steuereinnahmen in Rekordhöhe

Die wirtschaftliche Erholung von der Pandemie hat Japan im Geschäftsjahr 2021 Steuereinnahmen in Rekordhöhe beschert.

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Laut des japanischen Finanzministeriums belaufen sich die Einnahmen auf 67,038 Billionen Yen. Der zweite Rekordwert in Folge und mehr, als die japanische Regierung Ende des vergangenen Jahres geschätzt hat.

Verbrauchssteuer brachte dem japanischen Staat am meisten Geld ein

Der wirtschaftliche Aufschwung brachte bei jeder der wichtigsten Steuern, also der Einkommensteuer, der Körperschaftssteuer und der Verbrauchssteuer, mehr Einnahmen als im vorangegangenen Steuerjahr.

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Insgesamt lagen die Steuereinnahmen im Steuerjahr 2021 um etwa 6 Billionen Yen höher als im Steuerjahr 2020.

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Die Verbrauchssteuer hatte mit 32,6 Prozent (21,889 Billionen Yen) den größten Anteil an den gesamten Steuereinnahmen im Steuerjahr 2021.

Die Einnahmen aus der Verbrauchssteuer übertrafen die Einnahmen aus der Einkommensteuer und machten im Steuerjahr 2020 zum ersten Mal den größten Teil der gesamten Steuereinnahmen aus.

Nach Angaben des Ministeriums stiegen die Einnahmen aus der Verbrauchssteuer im Haushaltsjahr 2021 weiter an, weil die Erholung des individuellen Verbrauchs und der Anstieg der Energiepreise dazu führten, dass die Menschen mehr zahlten.

Ausgaben liegen deutlich über den Steuereinnahmen

Analysten weisen darauf hin, dass die Steuereinnahmen der Regierung im Jahr 2021 zwar einen Rekordwert erreichten, aber weniger als die Hälfte der Ausgaben ausmachten.

Dies bedeutet, dass die Regierung weiterhin in großem Umfang Staatsanleihen ausgeben muss, um die Differenz auszugleichen, so die Analysten.

Das Ministerium gab außerdem bekannt, dass die Wirtschaftsmaßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und anderen Faktoren die Staatsausgaben im Haushaltsjahr 2021 auf über 142 Billionen Yen ansteigen ließen.

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