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Japan wappnet sich für harte Gespräche mit den USA

Trump will mehr Geld für US-Streitkräfte in Japan

Der US-Präsident Donald Trump hatte Japan bereits aufgefordert, mehr für die rund 50.000 US-Soldaten im Land zu bezahlen. Zwar hatte Japan dies abgelehnt, doch die derzeitige Vereinbarung läuft im März 2021 aus.

Trump sagte vergangene Woche, dass Japan das bis zu 5-fache der aktuellen Kosten der in Japan stationierten US-Armee bezahlen solle. Auch zum Sicherheitsabkommen mit Japan äußerte sich Trump kritisch.

Gespräche über neues Abkommen zwischen Japan und den USA beginnen bald

„Wenn Japan angegriffen wird, werden wir den Dritten Weltkrieg bekämpfen. Wir werden hineingehen und sie mit unserem Leben und mit unserem Schatz beschützen. Aber wenn wir angegriffen werden, muss Japan uns nicht helfen. Sie können es auf einem Sony-Fernseher ansehen“, so Trump.

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Da nun bald Gespräche darüber beginnen, ob der derzeitige Vertrag verlängert wird, rechnen Diplomaten in Japan damit, dass es harte Gespräche geben wird.

Japan übernimmt zurzeit 74 Prozent der Gesamtkosten für das stationierte US-Militär, daher gehen Experten auch davon aus, dass der US-Präsident diese Kosten als Druckmittel für die laufenden Gespräche über ein Handelsabkommen benutzen will.

Trump ist bereit Allianzen zu brechen

„Trump ist bereit, die Allianzen zu brechen, und er möchte so viel wie möglich aus den Ländern herausholen, wenn die Allianzen bestehen bleiben sollen“, sagte Van Jackson, ein ehemaliger Pentagon-Beamter und Nordkorea-Experte. „Südkorea und Japan haben es also schwer. Sie zahlen jetzt und beschwichtigen den verrückten König in der Hoffnung, dass irgendwann jemand Vernünftiges die Macht übernimmt.“

„Beschwichtigung macht den Angreifer aggressiver. Es ist ein Risiko, weil wir nicht wissen, wie lange der verrückte König an der Macht bleibt oder was ihm folgen wird.“

Jackson geht davon aus, dass Trump nur den Weg kennt, die Kuh zu melken, während Japan auf Zeit spielen wird.

Quelle: Ma, AS, TJT

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