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Erneutes Ersuchen um Militärhilfe

Japan weicht Bitte der USA nach Militärschutz aus

Bei seinem Besuch in Japan am 7. August forderte US-Verteidigungsminister Mark Esper Japan auf, sich an der von der USA geführten Allianz zum Schutz der Straße vor Hormus anzuschließen.

Esper traf sich mit Japans Verteidigungsminister Takeshi Iwaya und erklärte, was die USA vorhaben, um einen sicheren Schiffsverkehr durch die Meerenge zu gewährleisten.

Iwaya und Esper bestätigten auch, wie wichtig es ist, das japanische Abkommen über die allgemeine Sicherheit des militärischen Nachrichtendienstes (GSOMIA) mit Südkorea aufrechtzuerhalten. Das Abkommen sieht die Weitergabe von Verteidigungsinformationen vor.

Japan und Südkorea sollten Streit schnell beilegen

Esper erwähnte die GSOMIA, als er mit Reportern an Bord des Flugzeugs in Richtung Japan sprach.

„Ich würde das Teilen von Informationen fördern, um fortzufahren“, so Esper. „Es ist der Schlüssel zu unserer gemeinsamen Verteidigung. Ich möchte Japan und Südkorea darum bitten, dieses Problem schnell zu lösen und zu sagen, dass wir uns wirklich auf Nordkorea und China konzentrieren.“

In Bezug auf das von den USA geführte Bündnis in der Straße von Hormus sagte Esper: „Jedes Land, das ein Interesse an Schifffahrts- und Handelsfreiheit hat, muss wirklich in Betracht ziehen, an dieser Art der Überwachung der Meerenge beteiligt zu sein.“

Einsatz nur, wenn die Beziehungen zum Iran sichergestellt sind

Nach dem Gespräch teilte Iwaya Reportern mit, dass er Esper informiert habe, dass Japan unter Berücksichtigung von Faktoren wie der Gewährleistung der Sicherheit japanischer Schiffe eine Entscheidung treffen würde. Ziel ist es eine stabile Erdölversorgung, Japans Beziehungen zum Iran und den Vereinigten Staaten sicherzustellen.

Vor dem Treffen mit Iwaya traf Esper auch mit Japans Premierminister Shinzo Abe und Kabinettschef Yoshihide Suga zusammen.

Anfrage der USA schon einmal abgelehnt

Anfang August lehnte Japan bereits eine Anfrage der USA zur Sicherung der Straße von Hormus mit der Begründung ab, dass Japan ein traditionell freundschaftliches Verhältnis mit dem Iran pflege.

Im Vorfeld hat die japanische Regierung den rechtlichen Rahmen für eine Militärhilfe geprüft.

Dabei wurden zwei Optionen in Betracht gezogen: Seepatrouillen, die auf dem Gesetz der Selbstverteidigungsstreitkräfte basieren, um japanische Tanker zu bewachen und zu eskortieren.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Warnung und Überwachung im Namen von Ermittlungen und Forschen nach dem Gesetz zur Entsendung des Verteidigungsministeriums.

Quelle: TJT

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