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Exportverbot auf über 300 Güter ausgeweitet

Japan weitet Exportverbotsliste gegen Russland aus

Japan hat seine Exportverbotsliste gegen Russland ausgeweitet und sie um 89 Güter ergänzt, darunter auch Material und Ausrüstung, die für die Herstellung von chemischen Waffen genutzt werden können.

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Laut des Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie gehören auch Teile der Ausrüstungen zum Aufspüren und Analysieren von Chemikalien zu den Gütern, deren Lieferung nach Russland verboten ist.

Japans Exportverbotsliste enthält nun über 300 Güter

Die Exportverbotsliste umfasst bereits Hunderte von Rüstungsgütern wie Halbleiter und Kommunikationsgeräte. Der Export der neu hinzugekommenen Waren ist ab dem 7. Oktober verboten.

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„Wir werden in enger Abstimmung mit der internationalen Gemeinschaft, einschließlich der G-7-Staaten, weiterhin strenge Sanktionsmaßnahmen gegen Russland verhängen und dabei die Lage in der Ukraine genau im Auge behalten“, erklärte Japans Handelsminister Yasutoshi Nishimura auf einer Pressekonferenz.

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Japan hatte im März beschlossen, den Export von fast 300 Gütern nach Russland und Belarus zu verbieten. Auch der Export von Ölraffinerieanlagen und den damit verbundenen Materialien wurde verboten.

Export an 49 russische Einrichtungen strikt verboten

Die Exportverbotsliste enthält zudem 49 russische Einrichtungen und zwei belarussische Organisationen, zu denen alle Exporte untersagt sind.

Das Exportverbot gehört zu den Sanktionen, die Japan als Reaktion auf die russische Invasion der Ukraine ergriffen hat. Da Belarus offen die Invasion der Ukraine unterstützt, hat Japan auch gegen das Land Sanktionen ergriffen.

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