Anzeige
HomeNachrichten aus JapanPolitikJapan will die Militärübungen mit den USA und Südkorea wieder aufnehmen

Antwort auf die Raketentests Nordkoreas

Japan will die Militärübungen mit den USA und Südkorea wieder aufnehmen

Japan, die USA und Südkorea haben sich darauf verständig, die gemeinsamen Militärübungen, die zuletzt Ende 2017 stattfanden, wieder aufzunehmen.

Anzeige

Damit reagiert das Land auf die immer öfter stattfindenden Raketentests Nordkoreas und auf die Befürchtung, dass Pjöngjang Atomtests vorbereitet.

Militärübungen als Antwort an Nordkorea

Am Randes des „Shangi-La-Dialogs“, der aktuell in Singapur stattfindet, trafen sich Verteidigungsminister Nobuo Kishi, links, US-Verteidigungsminister Lloyd Austin und der südkoreanische Verteidigungsminister Lee Jong-sup, um über eine angemessene Reaktion auf Nordkorea zu sprechen.

LESEN SIE AUCH:  Japan, Südkorea und die USA verstärken ihre Zusammenarbeit gegen Nordkorea

In einer gemeinsamen Erklärung, im Anschluss an das Treffen, verurteilten alle drei Politiker die nordkoreanischen Waffenprogramme, die ihrer Meinung nach eine ernste Bedrohung für den internationalen Frieden darstellen.

Anzeige

Als Reaktion auf Nordkoreas Handeln wurde beschlossen, dass die gemeinsamen militärischen Warn-, Such- und Verfolgungsübungen für ballistische Raketen wieder aufgenommen werden sollen.

Bereits zwischen 2016 und 2017, als Nordkorea eine Reihe von Raketenstarts durchführte, fanden insgesamt sechs gemeinsame Übungen statt.

Die letzte gemeinsame Übung zwischen den drei Ländern fand im Dezember 2017 statt, bevor sich die Beziehungen zwischen Japan und Südkorea zu verschlechtern begannen.

Das nun erfolgte Treffen kam auf Druck der USA zustande. Die USA fordern schon länger, dass sich beide Länder, angesichts der wachsenden Spannungen durch China und Nordkorea, ihre Streitigkeiten beiseitelegen sollen.

Sicherheitskooperation zwischen Japan, Südkorea und den USA wird ausgebaut

Neben den gemeinsamen Militärübungen vereinbarten die drei Länder auch einen Ausbau der gemeinsamen Sicherheitskooperation zur Förderung einer freien und offenen indopazifischen Region, einschließlich des Informationsaustausches.

In der Erklärung heißt es dazu, dass sie sich entschieden gegen alle einseitigen Handlungen wenden, die den Status quo verändern und die Spannungen in der Region erhöhen. Womit China direkt angesprochen wird.

Zudem wurde in der Erklärung auch die Bedeutung von Frieden und Stabilität in der Straße von Taiwan erwähnt.

Sowohl Japan als auch Südkorea sind für ihre Sicherheit auf den nuklearen Schutzschirm der USA angewiesen, und Lloyd bekräftigte, dass die Vereinigten Staaten beiden Ländern weiterhin eine erweiterte Abschreckungsfähigkeit bieten wollen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neuste Artikel