Stats

Anzeige
Home News Politik Japan will Immigranten aus dem Iran und Türkei schneller abschieben

Japan will Immigranten aus dem Iran und Türkei schneller abschieben

Schnellere Abschiebung in Heimatländer

Die japanische Regierung hat den Iran und die Türkei um Zusammenarbeit gebeten, um die Richtlinien zu ändern, die es ihnen ermöglicht aus Japan abgeschobene Staatsangehörige die Aufnahm zu verweigern.

Damit soll vermieden werden, dass Iraner oder Türken dem Risiko einer längeren Inhaftierung ausgesetzt sind.

Abgeschoben bedeutet oft lange Haftstrafen in Japan

In Japan werden Ausländer, die zu ihrer Rückkehr in ihre Heimatländer aufgefordert wurden, zur vorübergehenden Inhaftierung in Einwanderungszentren gebracht. Aber Menschen aus dem Iran oder der Türkei können von ihren Regierungen abgelehnt werden. Das führt dazu, dass sich diese Menschen mit einer längeren Haft auseinandersetzen müssen. Die Haftbedingungen in den japanischen Einwanderungszentren wurden zuletzt scharf kritisiert.

Mehr zum Thema: 
Todesfälle und unmenschliche Behandlung in Japans Einwanderungszentren nehmen zu

Die Aufforderung seitens Japans kommt angesichts der neuen Visa-Klassen, die im April eingeführt wurden. Die beiden Länder wurden von dem Programm ausgeschlossen, da ihre Ablehnung gegenüber Immigranten, die von Japan zurück in eines der beiden Länder geschickt wurden, als ablehnend galt.

Türkei änderte Verfahren

Der stellvertretende türkische Außenminister Yavuz Selim Kiran kam im März nach Japan. Nach Gesprächen versprach die Türkei, ihre Politik der Verweigerung der Ausstellung von Reisedokumenten an ihre Bürger, die keinen Reisepass besitzen, zu überarbeiten und damit ihre Abschiebung effektiv abzulehnen. Im Anschluss an die Gespräche nahm Japan die Türkei in die Liste der Länder auf, deren Staatsangehörige Anspruch auf das genannte Qualifikationsvisum haben. Seit März wurden mehrere türkische Staatsangehörige, die wegen zu langem Aufenthalt in Japan in Haftanstalten festgehalten wurden, zurückgebracht.

Während Haftanstalten für ihr strenges Umfeld kritisiert wurden, können Einwanderungsbehörden vorläufige Entlassungen aus den Zentren gewähren, jedoch unter Bedingungen, die Bewegungs- und Beschäftigungsaktivitäten einschränken. Die Praxis wird nicht allgemein unterstützt, da viele Bedenken hinsichtlich der Möglichkeit geäußert werden, dass diejenigen, die entlassen werden, in Japan straffällig werden.

Daten von 2018 zeigen, dass insgesamt 2.501 Ausländer eine vorläufige Freigabe erhalten haben. Türkische Menschen stellten mit 365 bewilligten Freilassungen die größte Gruppe dar, während der Iran mit 230 den vierten Platz belegte. Von den 108 Personen, die im Jahr 2018 während ihrer Abwesenheit aus der Haft im Rahmen des Programms Rechtsverstöße begingen, waren 23 Iraner, und neun Türken.

Quelle: MA

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Rolling Sushi - der Japan-Podcast

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück