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Kinder sollen besser gegen Missbrauch geschützt werden

Japan will Kinderberatungsstellen in den Kommunen stärken

Das japanische Gesundheitsministerium kündigte an, dass es Subventionen für Kinderberatungsstellen bei der Regierung beantragen will.

Das Ministerium will die Beratungsstellen so stärken, da die Pandemie zu einer höheren Nachfrage nach Beratung geführt hat und so den Kampf gegen Kindesmissbrauch in Japan zu bekämpfen.

Kinderberatungsstellen sollen Notunterkünfte bereitstellen

Außerdem sollen die Kinderberatungsstellen Notunterkünfte anbieten, für Kinder, deren Eltern sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben.

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Geplant ist, in einem zweiten Nachtragshaushalt für 2020 Subventionen in Höhe von rund 4 Milliarden Yen vorzusehen.

Außerdem plant das Gesundheitsministerium private Gruppen finanziell zu unterstützen, die Cafeterien für Kinder betreiben und Mahlzeiten an Kindern liefern. Man verspricht sich insbesondere von den Lieferdiensten einen Mehrwert, da diese so auch nach dem Rechten schauen können.

Die Zahl der Missbrauchsfälle und Beratungen in den Beratungsstellen hat im ersten Quartal in Japan zugenommen. Laut aktuellen Daten der Regierung wurde pro Monat ein Anstieg von 20 Prozent verzeichnet.

Ursache für den Anstieg ist unklar

Laut des Ministeriums ist allerdings nicht klar, ob der Anstieg durch die aktuelle Situation verursacht wurde. Die japanische Regierung hat als Gegenmaßnahme gegen die Pandemie die Menschen aufgefordert zu Hause zu bleiben und landesweit Schulen geschlossen, daher müssen Kinder im Moment viel Zeit zu Hause verbringen.

Um dem negativen Trend entgegenzuwirken, hat das Ministerium Schulen und private Gruppen sowie die Mitarbeiter der Beratungsstellen aufgefordert, verstärkt bei Kindern zu kontrollieren, insbesondere einmal wöchentlich bei denen, die bereits Unterstützung bekommen.

TJT

 

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