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Japan will mit Nordkorea hochrangige Gespräche führen

Nach wie vor möchte Japan mit dem abgeschotteten Nordkorea Gespräche führen, um erneut das Entführungsproblem zu behandeln. Um eine Lösung zu finden, will Japan demnächst hochrangige Gespräche in Schweden führen.

Das gibt zumindest eine Regierungsquelle bekannt. Kenji Kanasugi, Generaldirektor des japanischen Außenministeriums für Asien und Ozeanien, besuchte am Montag die US-Botschaft in Stockholm. Er traf sich dabei mit dem US-Sonderbeauftragten für Nordkorea, Stephen Biegun. Laut einigen Quellen führte Biegun zuvor ein Gespräch mit der nordkoreanischen Vizeaußenministerin Choe Son Hui. Hu befindet sich aktuell aufgrund eines internationalen Treffens in Schweden. Zu dem Treffen zwischen Kansasugi und Biegun kam es wohl schon am Dienstag, was jedoch noch nicht bestätigt ist.

Vermutlich bemühte sich Japan um das Gespräch, da die USA sich nächsten Monat erneut mit Nordkorea treffen will. Bei dem Gipfel sind ebenfalls hochrangige Diplomaten aus Japan und Südkorea dabei. Da es beim ersten Treffen zwischen dem amerikanischen Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Oberhaupt Kim Jong-un für Japan zu keiner Lösung des Entführungsproblems kam, hofft die Regierung, dass das Thema diesmal zu Wort kommt. Ursprünglich versprach Trump, dass er das Thema unbedingt anspricht und Japan hilft, dazu kam es allerdings nicht.

Japan geht immer noch davon aus, dass sich mindestens 17 Japaner in Nordkorea befinden. Nordkoreanische Agenten entführten sie während der 70er und 80er aus ihrer Heimat. Der Norden gibt hingegen seit 2002 an, dass vier Personen nie im Land waren und die anderen alle tot sind. Aufgrund verschiedener Aussagen bezweifelt Japan das allerdings und fordert die Freilassung. Nordkorea ist darüber äußerst verärgert, vor allem weil Japan ihnen nur Unterstützung zusichert, wenn sie das Entführungsproblem lösen. Aus dem Grund drohte das Land kürzlich damit, Japan mit der Zwangsarbeit der Nordkoreaner während des Zweiten Weltkriegs in Japan zu konfrontieren.

Quelle: Mainichi Shimbun

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