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HomeNachrichten aus JapanPolitikJapan will Sanktionen gegen Russland ausweiten

Weitere Vermögenswerte werden eingefroren

Japan will Sanktionen gegen Russland ausweiten

Japan plant, die Sanktionen gegen Russland auszuweiten. Japans Premierminister Fumio Kishida sagte auf einer Pressekonferenz in London, dass er mit dem britischen Premierminister Boris Johnson und dem italienischen Premierminister Mario Draghi über die zusätzlichen Sanktionen diskutiert.

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Geplant ist, die Vermögenswerte von rund 140 weiteren russischen Personen und Banken einzufrieren. 70 Organisationen, die mit dem russischen Militär in Verbindung stehen, werden auf eine Export-Embargo-Liste gesetzt und Japan wird den Export weiterer Güter nach Russland verbieten.

Sanktionen gegen Russland immer wieder ausgeweitet

Japan hatte bereits, kurz nachdem die russische Invasion der Ukraine begonnen hatte, Sanktionen gegen Russland verhängt und sie immer wieder ausgeweitet.

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Dazu gehörten auch das Einfrieren von Vermögenswerten von 101 Personen und 19 Organisationen. Zudem ist der Export von Luxusautos, Schmuck und anderen teuren Waren verboten worden.

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Russland hatte als Reaktion auf die Friedensverhandlungen auch die Verhandlungen im Territorialstreit abgebrochen, worauf Japan den Ton gegenüber Russland im Streit um eine Inselgruppe wieder verschärfte.

Zudem hat Japan angekündigt, den Import von Kohle aus dem osteuropäischen Land einzustellen, von einem Stopp der Öl-Importe sieht das Land aber weiterhin ab.

Einreiseverbot für 63 Japaner

Anfang der Woche hat Russland ein Einreiseverbot für den japanischen Premierminister und einige weitere Japaner verhängt und das damit begründet, dass die betreffenden Personen eine inakzeptable Rhetorik gegenüber Russland an den Tag gelegt haben.

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