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Südkorea will Japans Plan sorgfältig prüfen

Japan will Schiedsverfahren gegen Südkorea

Die japanische Regierung will die Kriegsarbeiterfrage mit Südkorea ein für alle Mal klären. Daher strebt die Regierung nun ein Schiedsverfahren gegen Südkorea an.

Japans Außenminister sagte, er habe die Einsetzung eines Schiedspanels für Mitglieder aus einem Drittland gefordert, wie es in einem Abkommen von 1965 vorgesehen war. Die südkoreanische Regierung will eine sorgfältige Überprüfung dieses Vorstoßes von Japan.

Beide Länder streiten sich schon lange darüber, ob den Menschen, die Japan während der Besetzung Koreas als Zwangsarbeiter eingesetzt hat, Schadensersatz zusteht. Im Oktober verschärfte sich dieser Konflikt, als das Oberste Gericht Südkoreas einen japanischen Stahlkonzern dazu verurteilte, ehemalige Zwangsarbeiter zu entschädigen. Seitdem wurden mehrere Urteile gegen japanische Unternehmen gefällt.

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Laut Japans Außenminister hat Südkorea seit Januar Japan wiederholt gebeten, diplomatische Gespräche aufzunehmen. Japan hatte darauf allerdings nicht geantwortet.

Der südkoreanische Premierminister Lee Nak-yeon machte vergangene Woche eine Bemerkung, die darauf hindeutet, dass die Regierung keine Maßnahmen ergreifen möchte, da es sich um eine gerichtliche Angelegenheit handelt.

Japans Außenministerium berief den südkoreanischen Botschafter Nam Gwan-pyo ein und drängte darauf, dass sein Land der Einsetzung des dreiköpfigen Gremiums zustimmt. Das Gremium besteht aus jeweils einer Person, die von Japan und Südkorea ernannt wird. Diese zwei Personen wählen dann eine dritte Person für das Gremium aus.

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