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Zum vierten Mal

Japan will Subventionen für Ölgroßhändler bis zum Frühjahr verlängern

Die japanische Regierung erwägt, ihre Subventionen für Ölgroßhändler bis zum Frühjahr zu verlängert, um einen drastischen Anstieg bei den Kraftstoffpreisen zu verhindern.

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Die Regierung plant, mehr als 1 Billion Yen (ca. 7 Milliarden Euro) aus dem geplanten zweiten Nachtragshaushalt für das Haushaltsjahr 2022 beiseitezulegen, um ein Konjunkturpaket zu finanzieren, das im Oktober verabschiedet werden soll, das auch die Verlängerung der Förderung enthalten wird.

Subventionen seit Ende Januar

Die Subventionen wurden Ende Januar eingeführt, um die Auswirkungen des Preisanstiegs, der durch die russische Invasion der Ukraine angetrieben wird, bei Benzin einzudämmen und den durchschnittlichen Einzelhandelspreis bei 168 Yen (ca. 1,18 Euro) pro Liter zu halten.

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Der Preis für Normalbenzin in Japan liegt mittlerweile allerdings bei durchschnittlich 170 Yen (ca. 1,20 Euro) pro Liter.

Vierte Verlängerung

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Anfang September beschloss die Regierung, die Subventionen über die Ende Dezember auslaufende Frist hinaus zu verlängern. Sollte das Programm über das nächste Jahr hinaus verlängert werden, wäre dies die vierte Verlängerung.

Da der seit sieben Monate andauernde Krieg Russlands gegen die Ukraine wohl noch einige Zeit weiter laufen wird, sind die Rohölpreise weiterhin hoch, da die westlichen Länder russisches Öl und Gas meiden.

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