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Japan muss Aufnahmepolitik ändern

Japan wird bis 2040 6,74 Millionen ausländische Arbeitskräfte benötigen

Laut einer aktuellen Studie wird Japan bis 2040 6,74 Millionen ausländische Arbeitskräfte mehr benötigten, um das von der Regierung gewollte Wirtschaftswachstum zu erreichen.

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Hält die Regierung an der derzeitigen Regelung zur Aufnahme dieser Menschen fest, werden dem Land bis 2030 630.000 Arbeitskräfte fehlen und bis 2040 420.000, so das Fazit der Studie der Japan International Cooperation Ageny (JICA) und einigen anderen Organisationen.

Ausländische Arbeitskräfte dringend benötigt

Die Studie soll laut den Autoren ein nützlicher Ausgangspunkt für die Diskussion über die zukünftige Politik in Bezug auf ausländische Arbeitskräfte sein.

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Auf der Grundlage des Wirtschaftswachstumsszenarios der Regierung errechneten die Experten das hypothetische BIP-Ziel Japans für das Jahr 2040 auf 704 Billionen Yen, was einem Anstieg von 36 Prozent gegenüber 2015 entspricht. Zudem wurden der erwartete Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung des Landes und der erwartete Anstieg der Investition in die Automatisierung mit eingerechnet.

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Die Studie kommt zum Schluss, dass Japan im Jahr 2030 4,19 Millionen und im Jahr 2040 6,74 Millionen ausländische Arbeitskräfte benötigen wird, um das angepeilte Bruttoinlandsprodukt zu erreichen.

Kampf um ausländische Arbeitskräfte wird sich in Zukunft verschärfen

Die Studie sieht allerdings auch das Problem, dass das erwartete Wirtschaftswachstum und die rückläufige Geburtenrate Japans den internationalen Wettbewerb um ausländische Arbeitskräfte verschärfen wird.

Nach Angaben des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales hielten sich Ende Oktober 2021 rund 1.727.000 ausländische Arbeitskräfte in Japan auf. Ein leichter Anstieg gegenüber dem Rekordjahr 2020.

Mit eingerechnet sind rund 350.000 technische Praktikanten und 330.000, die die sogenannte „shikaku gai katsudo kyoka“ haben, also die Erlaubnis zur Ausübung einer Tätigkeit, die ihr Aufenthaltsstatus normalerweise nicht zulässt. Diese Arbeitserlaubnis wird in der Regel an Studierende vergeben, damit diese in Teilzeit arbeiten können.

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