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In Bar und als Gutschein

Japan zahlt 100.000 Yen an junge Menschen, aber nicht an alle

Japans Regierung hat sich darauf geeinigt, dass junge Menschen unter 18 Jahren 100.000 Yen (ca. 764 Euro) in Bar und als Gutscheine bekommen werden. Allerdings einigte man sich auch darauf, dass nicht jeder Anspruch auf dieses Geld hat.

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Die Regierungskoalition einigte sich darauf, dass Haushalte mit einem hohen Einkommen keinen Anspruch auf die Auszahlung haben.

Geld für junge Menschen sorgte für einige Diskussionen

In den vergangenen Tagen gab es einige Diskussionen innerhalb der Regierung wegen der geplanten Unterstützung für junge Menschen. Die Komeito hatte darauf gedrängt, das benötigte Budget in das Konjunkturpaket aufzunehmen, das sie in den Mittelpunkt ihres Wahlkampfes für die Parlamentswahlen im Oktober gestellt hatte.

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Innerhalb der LDP gab es Bedenken, dass die Aufnahme in das Konjunkturpaket als Steuerverschwendung angesehen werden würde, nachdem bereits im vergangenen Jahr 100.000 Yen an alle Menschen in Japan gezahlt wurden und die Menschen das Geld nicht für den Konsum ausgegeben haben.

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Insgesamt wird ein Budget von  2 Billionen Yen (ca. 15 Milliarden Euro)  benötigt, um das Geld an ca. 20 Millionen Berichtigten auszahlen zu können.

Junge Menschen werden das Geld in zwei Stufen bekommen, zuerst werden berichtigte Haushalte 50.000 Yen (ca. 382 Euro) in Bar bekommen. Gutscheine im Wert von 50.000 Yen werden ab Frühjahr nächsten Jahres verteilt.

Weitere Geldgeschenke sollen kommen

Gleichzeitig einigten sich die LDP und die Komeito auch darauf, dass jeder Japaner, der eine „My Number“ besitzt oder neu beantragt, einen Kredit von bis zu 20.000 Yen vom Staat bekommen kann. Dies soll die Akzeptanz des „My Number“-Systems im Land steigern.

Bis nächste Woche will die japanische Regierung ein Konjunkturpaket von mehr als 30 Billionen Yen (ca. 229 Milliarden Euro) auf den Weg bringen. Möglich macht dies die Mehrheit, die beide Regierungsparteien bei den Wahlen am 31. Oktober erlangt haben.

Gleichzeitig sollen auch 100.000 Yen an einkommensschwache Haushalte gezahlt werden. Darüber hatte die Regierung bereits seit März verhandelt.

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