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Japan verlegt seine Marinestreitkräfte in den Indo-Pazifik als Signal an China

Japanische Marinestreitkräfte üben im Pazifik

Eine Flotte der japanischen Marinestreitkräfte wird im Rahmen eines gemeinsamen Manövers zusammen mit 11 anderen Ländern in den Indo-Pazifik entsandt.

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Dies wird als deutliches Signal und Warnung gegenüber China verstanden, das in dieser Region in letzter Zeit zunehmend selbstbewusster und offensiver gegenüber seinen Nachbarn auftrat.

Teilnahme an gemeinsamen multinationalen Manövern

Während des Manövers, das bis zum 29. Oktober andauern wird, wird die japanische Flotte erstmalig die Inselstaaten Salomon, Tonga und Fidschi anlaufen.

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Neben der „Izumo“, einer der beiden Flugzeugträger der japanischen Marine, besteht der japanische Verband aus zwei Zerstörern, einem U-Boot, sowie Patrouillenflugzeugen und weiteren Einheiten.

Geplant ist neben der Teilnahme an der weltweit größten internationalen Marineübung der „Pacific Vanguard“ auch die Teilnahme an der „Rim of Pacific“, einem gemeinsamen Manöver der USA, Australien und Südkorea sowie an weiteren Übungen und Manövern.

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Erstmalig werden an diesen Übungen auch japanische Bodenstreitkräfte teilnehmen.

Chinesische Streitkräfte auf den Salomonen

Zu Beginn des Jahres 2020 wurde von China und den Salomonen ein gemeinsamer Sicherheitspakt verabschiedet, der China nicht nur das Anlegen von Kriegsschiffen, sondern auch die Stationierung von Militäreinheiten auf den Inseln selbst erlaubt.

In Anspielung auf die Präsenz amerikanischer Streitkräfte im Pazifik erklärte der chinesische Außenminister Wang Yi während eines Besuches der Salomonen, dass diese und andere pazifische Inselstaaten „niemandes Hinterhof“ seien.

Anrainerstaaten wie Australien, Indien, Südkorea, die Philippinen, Vietnam, aber eben auch Japan fühlen sich durch das Vorgehen Chinas zunehmend bedroht.

Diese Besorgnis ist durch den Überfall Russlands auf die Ukraine nicht weniger geworden und führt zu einem weiteren militärischen Zusammenrücken der beteiligten Staaten.

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