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HomeNachrichten aus JapanPolitikJapanische Unternehmen stellen sich gegen den Premierminister

Suga sollte nicht mehr antreten

Japanische Unternehmen stellen sich gegen den Premierminister

Die Mehrheit der japanischen Unternehmen stellt sich gegen den Premierminister Yoshihide Suga und will, dass er bei den anstehenden Parlamentswahlen sein Amt verliert.

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In einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters haben sich viele Firmen frustriert über den Mangel an Führungsstärke im Umgang mit der Pandemie und den wirtschaftlichen Folgen geäußert.

LDP wird die Wahlen gewinnen, aber Suga nicht automatisch Premierminister bleiben

Zudem zeigt die Umfrage, dass die Olympischen Spiele nicht dazu beigetragen haben, dass die Unterstützung des Premierministers gestiegen ist. Mehrere Umfragen zeigen, dass die Umfragewerte mittlerweile unter 30 Prozent gesunken sind.

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Der LDP wird es aller voraussichtlich nach gelingen nach den Wahlen an der Macht zu bleiben, trotzdem heißt dies nicht, dass Suga automatisch Premierminister bleiben wird. Sollte die Fraktion, die Suga innerhalb der LDP angehört, unter Druck geraten, könnte dies dazu führen, dass er nicht mehr zum Vorsitzenden der Partei gewählt wird.

Kaum ein Unternehmen in Japan rechnet mit einem Machtwechsel

Laut der Umfrage rechnen auch nur wenige Unternehmen damit, dass es einen Machtwechsel bei den Wahlen geben wird, da die Opposition in Japan sehr schwach ist. Allerdings rechnen viele damit, dass die LDP viele Sitze verlieren wird.

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Auf die Frage, wer denn als Nachfolge von Suga infrage kommen würde, nannten sehr viele Taro Kono, gefolgt vom ehemaligen Verteidigungschef Shigeru Ishiba und Ex-Außenminister Fumio Kishida.

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