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HomeNachrichten aus JapanPolitikJapanischer Journalist wird von der Militärregierung in Myanmar begnadigt

Willkürliche Verhaftung nach Demonstration

Japanischer Journalist wird von der Militärregierung in Myanmar begnadigt

Der japanische Dokumentarfilmer Toru Kubota wurde in Myanmar zu 10-jähriger Haft verurteilt, da er laut der Militärregierung gegen das Einwanderungsgesetz verstoßen haben soll.

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Nun wurde bekannt, dass er im Rahmen eines Begnadigungsverfahrens gemeinsam mit rund 5.800 anderen Personen freigelassen wird. Er kann voraussichtlich am 17.11. in seine Heimat zurückkehren.

10 Jahre Haft für journalistische Arbeit

Die Menschenrechtslage in Myanmar ist ungesichert, da die dort gewählte Regierung im Februar 2021 vom Militär entmachtet und demokratische Grundrechte im Land eingeschränkt wurden. Unmittelbar vor seiner Festnahme am 30. Juli dieses Jahres hatte Kubota einen Protest gegen die Militärregierung gefilmt.

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Dann wurde er wegen Volksverhetzung und weiteren Verstößen zu einer Haft von 7 Jahren verurteilt, als er an der Demonstration teilnahm, filmte und mit den Protestierenden sprach. Zusätzlich dazu wurden 3 weitere Jahre verhängt. Das Militär begründete seine Entscheidung damit, dass er mit einem Touristenvisum aus dem Nachbarland Thailand eingereist war.

5.800 Menschen werden freigelassen

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Neben ihm werden auch der Australier Sean Turnell und die Britin Vicky Bowman freigelassen. Turnell war Wirtschaftsberater der abgesetzten Regierungschefin Aung San Suu Kyi und Bowman britische Botschafterin.

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