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Japanischer Politiker, der wegen Kriegsäußerungen aufgefallen ist, wird zum Rücktritt gezwungen

Integrität des Politikers angezweifelt

Der japanische Politiker Hodaka Maruyama, der zur rechten Partei Nippon Ishin no Kai (jap. 日本維新の会, dt. etwa „Versammlung für die Erneuerung Japans“) gehört, fiel vor einigen Wochen wegen einigen provokanten und aggressiven Aussagen auf.

Während einer Versammlung wandte sich Maruyama an Koyata Otsuka, einen der Leiter der japanischen Delegation und ehemaliger Einwohner der Insel, und fragte ihn: „Bist du dafür oder dagegen, in den Krieg zu ziehen, um diese Insel zurückzuerobern?

Als Otsuka sagte, er sei gegen den Krieg, widersprach Maruyama: „Nichts wird erreicht werden, wenn wir nicht in den Krieg ziehen.“

Wie bei rechten Politikern üblich, folgte eine Ausrede

Wie so oft bei rechten Politikern versuchte sich Maruyama herauszureden und gab dem Alkohol die Schuld. Normalerweise könnte man erwarten, dass ein Politiker nach so einer Aussage sein Mandat niederlegt, das sah er aber etwas anders und kündigte kurze Zeit später auf Twitter an, seine Ämter weiter bestreiten zu wollen.

Mehr zum Thema:  Betrunkener Politiker fordert Japaner auf, die Kurilen durch Krieg zu erobern

Doch gestern billigte das japanische Repräsentantenhaus einen Antrag von acht Parteien und Fraktionen, in dem Maruyama aufgefordert wird zurückzutreten.

Zweifel an der Integrität des Politikers

Um Maruyamas Verhalten infrage zu stellen, heißt es in dem Antrag: „Sein Verhalten hätte die Bemühungen der Betroffenen, den Streit um die Nordterritorien beizulegen, sofort zunichtemachen können.“

Außerdem heißt es, dass die Aussagen des Politikers die Durchführung des Austauschprogramms behinderte und dass so ein Verhalten Zweifel an der Integrität als Mensch aufkommen lässt.

Maruyama ist nicht das erste Mitglied der rechten Nippon Ishin no Kai Partei, der sich im Ton vergriffen hat und der nun zum Rücktritt gezwungen wird.

Bereits 2014 vergriff sich Ishihara Shintaro einige Male im Ton und forderte zum Beispiel, dass Japan China angreifen solle. Diese Aussage hatte seinen Parteiausschluss zur Folge.

Sollen Politiker nach zweifelhaften Aussagen zurücktreten?

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Quelle: AS

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