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Mehr Engagement für Flüchtlinge

Japans Außenminister versichert in Polen mehr für ukrainische Flüchtlinge zu tun

Japans Außenminister Yoshimasa Hayashi und sein Amtskollege Zbigniew Rau haben am Montag in Warschau Gespräche darüber aufgenommen, eine Luftbrücke für Menschen aus der Ukraine einzurichten, um sie nach Japan zu fliegen.

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Japan wird etwa 30 Menschen im Regierungsflugzeug mitnehmen, wenn Hayashi wieder nach Hause fliegt, da ein Flug in das asiatische Land im Moment schwierig ist und viele Menschen daher zögern, auch wenn sie dort Verwandte haben.

Außenminister soll Japans Engagement für die Unterstützung unterstreichen

Der japanische Außenminister reiste als Sondergesandter des Premierministers nach Polen, das im Moment die meisten Menschen aus der Ukraine aufnimmt. Grund des Besuches ist es, Japans Engagement für die Unterstützung der Menschen zu zeigen, die vor der russischen Aggression fliegen.

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Hayashi besichtigte am Sonntag einen Grenzkontrollpunkt und ein Flüchtlingsaufnahmezentrum in Medyka im Südosten Polens, wo viele ukrainische Schutzsuchende ankommen, um zu sehen, welche Hilfe Tokyo leisten sollte.

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Der japanische Außenminister führte auch einen Meinungsaustausch mit Mitarbeitern internationaler Organisationen wie dem Büro des UN-Hochkommissars für Flüchtlinge in Japans vorübergehendem Verbindungsbüro in Rzeszow.

Am Samstag traf Hayashi mit seinem ukrainischen Amtskollegen Dmytro Kuleba zusammen und versicherte ihm die Entschlossenheit Japans, mehr humanitäre Hilfe für die Ukrainer zu leisten.

4,17 Millionen Menschen bereits aus der Ukraine geflohen

Nach Angaben des UNHCR sind seit Beginn des Konflikts bis Samstag 4,17 Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen, davon 2,42 Millionen nach Polen.

Seit dem Beginn der militärischen Angriffe Moskaus auf die Ukraine habe Japan bis Samstag 393 ukrainische Evakuierte aufgenommen, sagte Kabinettschef Hirokazu Matsuno am Montag auf einer Pressekonferenz.

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