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Unterstützung bei den Wahlen zum neuen LDP-Vorsitzenden

Japans Ex-Premierminister unterstützt Yoshihide Sugas Wiederwahl

Japans Ex-Premierminister Shinzo Abe hat am Montag seine Unterstützung für die Wiederwahl seines Nachfolgers Yoshihide Suga als Chef der LDP erklärt.

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Suga hatte das Amt von Abe übernommen, als dieser aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste. Die Amtszeit endet im September, daher muss die Liberaldemokratische Partei bald einen Vorsitzenden wählen.

Ex-Premierminister hält es für natürlich, dass Suga Vorsitzender bleibt

In einer Sendung von BS Fuji TV sagte der Ex-Premierminister: „Werden wir nach einem Jahr einen anderen Präsidenten haben? Es ist natürlich, dass Herr Suga bleibt. Wenn man ein Parteimitglied ist, sollte man seinen gesunden Menschenverstand benutzen.“

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Suga hatte als Abes rechte Hand und das öffentliche Gesicht der Abe-Regierung seit 2012 als Chefkabinettssekretär gearbeitet. Vor seinem Rücktritt sah sich Abe mit Kritik am Umgang seiner Regierung mit der Coronavirus-Pandemie konfrontiert, und es wurde spekuliert, dass es zu einem Zerwürfnis zwischen ihm und Suga gekommen sei.

Suga selbst ist auch wegen der COVID-19-Reaktion in die Kritik geraten und die öffentliche Unzufriedenheit ist gewachsen, da die Impfstoffe nur langsam eingeführt werden und Japan immer noch damit kämpft, die steigenden Coronavirus-Infektionen einzudämmen. Bevölkerungsreiche Gebiete wie Tokyo und Osaka wurden wegen des Virus bereits zum dritten Mal unter Ausnahmezustand gestellt.

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„Wenn das japanische Volk in einer Wahl Premierminister Suga wählt, wird die LDP dann das Ergebnis ändern? Das ist nicht richtig“, sagte der Ex-Premierminister in der Fernversendung und bezog sich dabei auf die Möglichkeit einer allgemeinen Wahl vor der Präsidentenwahl der Partei.

Wahlen müssen im Herbst abgehalten werden

Da die derzeitige vierjährige Amtszeit der Mitglieder des Repräsentantenhauses im Oktober ausläuft, muss bis zum Herbst eine allgemeine Wahl in Japan abgehalten werden.

Die LDP und ihr Koalitionspartner Komeito kontrollieren derzeit beide Häuser des Parlaments.

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