• Japan News
  • Kazé Anime Nights
Anzeige
Home News Politik Japans Exportbeschränkungen sollen Beziehung zu Südkorea nicht beeinträchtigen

Japans Exportbeschränkungen sollen Beziehung zu Südkorea nicht beeinträchtigen

Exportbeschränkungen sind keine Vergeltungsmaßnahme

Japans Regierungssprecher Yoshihide Suga sagte am Mittwoch, dass die Herabstufung des südkoreanischen Handelsstatus durch Japan nicht als Vergeltungsmaßnahme für die Gerichtsurteile in Südkorea gegen japanische Firmen angesehen werden sollten.

Japan hat vergangenen Freitag Südkorea aus der Liste der Länder gestrichen, denen der bevorzugte Handelsstatus zuerkannt wird. Damit treten am 28. August weitere Exportbeschränkungen für Südkorea in Kraft.

Streit zwischen Japan und Südkorea wegen Entschädigungen

Bereits seit Anfang Juli wurden Exportbeschränkungen für drei Produkte festgelegt, die für die Herstellung von Halbleitern und Handydisplays benötigt werden. Diese Beschränkungen werden als Angriff auf die Industrie Südkoreas angesehen.

Mehr zum Thema:
Abe fordert Südkorea auf, Abkommen einzuhalten

Japan hat die koreanische Halbinsel von 1910 bis 1945 kolonisiert und besteht darauf, dass alle Entschädigungen im Rahmen eines Abkommens von 1965 geregelt wurden, mit dem die Beziehungen normalisiert wurden.

Kabinettschef Yoshihide Suga sagte am Mittwoch, dass die Maßnahmen sich auf Japans nationale Sicherheitsbedenken beziehen und nicht auf Gegenmaßnahmen für die Gerichtsurteile, die japanische Firmen in Südkorea zu Schadensersatzzahlungen auffordern.

Südkorea hat gegen das Völkerrecht verstoßen

Laut Japan hat Südkorea gegen das Völkerrecht verstoßen, indem es japanische Unternehmen gezwungen hat, über das Abkommen von 1965 hinaus eine Entschädigung zu leisten, in dessen Rahmen Japan bereits Zuschüsse und Darlehen in Höhe von 500 Millionen US-Dollar gewährt hat.

„Die Überarbeitung war ein notwendiger Schritt für Japan, um sein Exportkontrollsystem aus Sicht der nationalen Sicherheit angemessen durchzuführen“, sagte Suga. „Es war nicht beabsichtigt, die Beziehungen zwischen Japan und Südkorea zu beeinträchtigen, geschweige denn wirtschaftliche Gegenmaßnahmen oder Vergeltungsmaßnahmen.“

Die anhaltenden Auseinandersetzungen lenken die Länder auch von der Zusammenarbeit bei Sicherheitsbedrohungen ab, einschließlich der aus Nordkorea.

Die Maßnahmen der japanischen Regierung schaden der Halbleiterindustrie in Südkorea und führen dazu, dass japanische Produkte in Südkorea boykottiert werden.

Quelle: MA

Anzeige
Anzeige

Rolling Sushi - der Japan-Podcast

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Japan erleben

Korea erleben

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück