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Japans Finanzminister will ein nachhaltiges Wachstum, das von der Privatwirtschaft angeführt wird

Japans Finanzminister Taro Aso hat in seiner Rede auf der ersten Sitzung des japanischen Landtages 2020 gesagt, dass er Japan zu einem nachhaltigen Wachstum bringen will, der vom privaten Sektor angetrieben wird. Dafür soll die Produktivität der drittgrößten Volkswirtschaft wiederbelebt werden.

Aso unterstrich auch die Bedeutung der Gewährleistung der steuerlichen Gesundheit, damit die Regierung ein System der sozialen Sicherheit aufbauen kann, das allen Generationen zugutekommt.

2025 soll ein Haushaltsüberschuss erzielt werden

Darüber hinaus versprach er, die Anstrengungen zu verdoppeln, um bis zum Haushaltsjahr 2025 einen Überschuss zu erzielen und das Verhältnis von Schulden zum Bruttoinlandsprodukt zu verbessern.

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In Bezug auf das große Konjunkturpaket, das im vergangenen Monat vom Kabinett von Premierminister Shinzo Abe verabschiedet worden war, erklärte Aso, sein Ziel sei es, durch die Stärkung der Produktivität und der Wachstumskraft der japanischen Wirtschaft ein nachhaltiges und vom Privatsektor getriebenes Wirtschaftswachstum zu erzielen.

Aso warnt vor Risikofaktoren

Laut Aso befindet sich die Wirtschaft aufgrund der Binnennachfrage nach wie vor in einer moderaten Erholung, da sich Beschäftigung, Einkommen und Unternehmensgewinne verbessert hätten.

Aso, der gleichzeitig stellvertretender Ministerpräsident ist, räumte jedoch ein, dass verschiedene Unsicherheiten wie Handelsspannungen zwischen den USA und China Risikofaktoren für eine ansonsten solide Wirtschaft darstellen.

Um ein nachhaltiges Wachstum zu erreichen, forderte Aso seine Kollegen auf, rasch den Staatshaushalt für das Haushaltsjahr 2020 und einen Nachtragshaushalt für das Haushaltsjahr 2019 zu verabschieden.

Der Rekordhaushalt von 105 Billionen Yen für 2020 umfasst 1,67 Billionen Yen für die soziale Sicherheit, 1,78 Billionen Yen für Maßnahmen zum Ausgleich der Auswirkungen der Steuererhöhung im Oktober und Maßnahmen zur Stärkung des Landes gegen Naturkatastrophen.

Die Verbrauchsteuer stieg im vergangenen Jahr um 2 Punkte auf 10 Prozent und vervollständigte den Plan, sie von 5 Prozent im Jahr 2012 zu verdoppeln. Die Einnahmen dürften den Anstieg der Sozialversicherungsausgaben abdecken.

TJT

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