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Vorbereiten auf die sechste Welle

Japans Gouverneure fordern ein sicheres Gesundheitssystem

Nachdem der Ausnahmezustand in Japan beendet wurde, fordern die Gouverneure der Präfekturen, dass die Regierung ihren Fokus darauf legt, das Gesundheitssystem zu stärken.

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In einer Forderung an die Regierung schlägt die nationale Gouverneursvereinigung vor, dass genügend Krankenhausbetten, Tests und Behandlungsmöglichkeiten für Patienten sichergestellt werden, für den Fall, dass sich das Coronavirus erneut schnell ausbreitet.

Gouverneure rechnen fest mit einer sechsten Infektionswelle

„Die Sicherstellung eines medizinischen Systems, das das Leben der Menschen retten kann, sollte die Grundlage einer Ausstiegsstrategie sein“, so die Gouverneure in der Forderung, die auf ihrer Online-Sitzung am Samstag erörtert wurde.

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In der Forderung der Gouverneure heißt es, dass man davon ausgehen wird, dass Japan eine sechste Infektionswelle erleben wird und man sich darauf vorbereiten müsse.

Gleichzeitig heißt es, dass die Kommunen finanzielle Hilfe bekommen müssen, da sie sich in einer kritischen Situation befinden.

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Fumio Kishida, der am Montag auf einer außerordentlichen Parlamentssitzung zum Premierminister gewählt werden soll, hat angekündigt, bis Ende des Jahres Dutzende von Billionen Yen für ein Konjunkturpaket bereitzustellen.

Ausnahmezustand in Japan beendet

Der Ausnahmezustand wurde am Freitag in allen 19 Präfekturen beendet, gleichzeitig wurde auch der „Quasi-Ausnahmezustand“ in acht Präfekturen aufgehoben. Damit ist es das erste Mal seit April, dass es landesweit keine Maßnahme zur Eindämmung der Pandemie in Japan gibt.

Mit dem Ende der Maßnahme wurden auch einige Regeln gelockert, so dürfen nun wieder mehr Menschen bei Großveranstaltungen dabei sein und Restaurants und Bars dürfen wieder Alkohol ausschenken und länger geöffnet haben.

Gleichzeitig hat das japanische Gesundheitsministerium damit begonnen, das Gesundheitssystem auf eine mögliche sechste Infektionswelle vorzubereiten.

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