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Japans neuer Umweltminister will, dass Japan bei Reduzierung von Plastikmüll eine führende Rolle einnimmt

Globale Zusammenarbeit ist für ihn ein wichtiger Faktor

Japans neuer Umweltminister Shinjiro Koizumi sagte am Freitag auf einer Pressekonferenz, dass er Japan führend bei der Bekämpfung einiger Umweltprobleme machen will.

„Ich hoffe, dass die Menschen auf der ganzen Welt verstehen, dass Japan in einigen Aspekten der Umweltpolitik führend ist und es gibt viele einzigartige Möglichkeiten, wie Japan bei globalen Umweltproblemen helfen kann“, so der Umweltminister.

Japan recycelt viel Plastikmüll

„Wenn wir uns mit dem Thema Kunststoff befassen, würde Japan dafür verurteilt werden, den zweithöchsten Plastikmüll pro Kopf in der Welt zu verursachen, aber in Bezug auf die Gesamtabfallmenge hat China einen weitaus höheren Output. Japan hingegen weist tatsächlich eine hohe Plastikrückgewinnungsrate auf.“

„Wenn die Öffentlichkeit verstehen könnte, auf welche Weise Japan in Umweltfragen führend ist, würde dies meiner Meinung nach Vertrauen schaffen, um die notwendigen Änderungen am Lebensstils vorzunehmen, um Umweltveränderungen herbeizuführen“, fügte er hinzu.

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Japan ist auf Platz zwei im Verbrauch von Plastik, nur die USA hat einen höheren pro Kopf Verbrauch. Laut Angaben des Plastic Waste Management Institute gingen 2017 58 Prozent des Kunststoffs in Japan in Verbrennungsanlagen und wurden zur Stromerzeugung genutzt. Etwa 14 Prozent werden entweder deponiert oder als Abfall verbrannt und 13 Prozent des Plastiks werden nach demselben Bericht für Produkte wie Kleidung recycelt.

Koizumi will mit anderen Ländern stärker zusammenarbeiten, um das Problem der Meereskunststoffe und Plastikabfälle anzugehen.

„Die Reduzierung von Plastiktrinkhalmen, -flaschen und -beuteln ist sehr wichtig, aber ich spreche über das Problem auf Makroebene, gerade weil dieses Problem weltweit ist und global angegangen werden muss“, so der neue Umweltminister.

Keine Aussage zum Fukushima-Wasser

Koizumi äußerte sich während der Pressekonferenz allerdings nicht dazu, ob das verseuchte Wasser des Atomkraftwerks Fukushima ins Meer abgelassen werden sollte. Sein Vorgänger hatte diesen Vorschlag vergangene Woche unterbreitet.

„Dieses Problem liegt nicht in der Zuständigkeit des Umweltministeriums, aber ich muss mich zuerst mit jeder Person treffen. Ich muss Beziehungen zu den Fukushima-Leuten aufbauen, deshalb werde ich alle Anstrengungen unternehmen, um auf der Grundlage dieser Beziehung Fortschritte zu erzielen“, so Koizumi.

JT

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